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Protest gegen Räumung: Fridays for Future Frankenberg fährt zur Demo nach Lützerath

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Von: Martina Biedenbach

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Protest gegen den Abriss des Dorfes Lützerath
"Lützerath bleibt" steht auf einem Plakat, während das gelbe x für den Tag X steht. © Annette Riedl/dpa/Archivbild

Auch die Frankenberger Klima-Aktivisten schließen sich am 14. Januar den Protesten in Lützerath an. Sie wollen die Zerstörung des Dorfes für den Braunkohleabbau verhindern.

Frankenberg – Die Bewegung Fridays for Future Frankenberg fordert den Erhalt Lützeraths und einen sofortigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Das Dorf im Rheinland soll für den Braunkohletagenbau Garzweiler II zerstört werden. „Wir brauchen erneuerbare Energien statt dreckige, verlogene Kohledeals mit dem Energieversorgungskonzern RWE!”, fordert die Bewegung. Die unter Lützerath liegende Kohle werde auch angesichts der Energiekrise nicht für eine flächendeckende Energieversorgung benötigt. Das zeige eine Studie.

Die Räumung des von Klimaaktivisten besetzten Dorfes, die jetzt begonnen hat, soll auch nach Meinung der Frankenberger Bewegung verhindert werden. Sie bedeute „das unumkehrbare Übertreten einer Grenze, deren Einhaltung unsere Politiker mit dem Pariser Abkommen so feierlich unterschrieben haben“, sagt Robin Kraus von Fridays for Future Frankenberg. Die Konsequenzen seien schon jetzt überall auf der Erde zu spüren. Doch gerade für Länder des globalen Südens, welche unter den Auswirkungen der Klimakatastrophe noch stärker leiden, sei diese Entscheidung ein Schlag ins Gesicht.

Deshalb ruft die Frankenberger Bewegung dazu auf, sich an der für Samstag, 14. Januar, ab 12 Uhr geplanten Großdemonstration für den Erhalt Lützeraths zu beteiligen, und hat dafür eine Anreise organisiert.

Kontakt: Interessierte können sich auf den Sozialmediakonten – Instagram: @fridaysforfuture_fkb, Facebook: @fridaysforfuture.fkb – oder per E-Mail (frankenberg.eder@fridaysforfuture.is) melden, um mitzufahren. Eigene Anreise ist auch möglich.

luetzerathlebt.info/

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