Protest gegen Einschnitte bei der Jagd auch in Waldeck-Frankenberg

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Angelegt: Für Jäger ist Jagd nachhaltig – sie schützt und erhält die Artenvielfalt und die Kulturlandschaft, sagen sie. Der Landesjagdverband gibt dem Entwurf zur neuen Jagdverordnung daher eine klare Absage.

Frankenberg. Jäger sollen seltener jagen , und Naturschützer mitreden: So steht es im Entwurf der neuen Jagdverordnung. Dagegen protestieren auch die Jäger in Waldeck-Frankenberg.

So, wie sich die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen) die neue Jagdverordnung vorstellt, ist sie für Waidmänner nicht akzeptabel. Die Jäger in Waldeck-Frankenberg laufen ebenso Sturm gegen den Entwurf aus dem Umweltministerium wie die aus benachbarten Landkreisen. Sie wollen sich dagegen auflehnen.

Verschiedene Tiere dürften nach der neuen Verordnung nur noch begrenzt bejagt werden. Das wäre aus der Sicht von Matthias Eckel (Geschäftsführer Kreisbauernverband Frankenberg) ein Eingriff in die Rechte der Eigentümer.

Die Veranstaltung „Jagdrecht in Gefahr“, zu der die Jägervereinigung Frankenberg und der Verband der Jagdpächter Frankenberg und Waldeck nach Haubern eingeladen hatte, stieß auf großen Zuspruch.

Vor Ort waren auch die jagdpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion, Ursula Hammann (Grüne) und Dr. Walter Arnold (CDU). „Es ist nicht nur die Jägerschaft, die etwas von uns erwartet“, betonte Hammann. Auch Umweltverbände und Tierschützer erwarteten viel, am liebsten die Einstellung der Jagd, was sie aber für falsch halte.

Hans-Herwig Peter (Frankenau) befürchtete ebenso wie andere Jäger, dass der Wert der Jagd durch Verordnungen eingeschränkt werde.

Welche Änderungen sich künftig im Detail ergeben würden, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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