Rekord: 100 Schüler bei Kinderakademie in Frankenberg

Kreativ und geschickt: In der Ausbildungswerkstatt der Firma Viessmann in Allendorf erhielten die Schüler spannende Einblicke in die Produktion. Foto:  bs

Frankenberg. Experimentieren, Spaß haben und nebenbei noch etwas lernen: Das ermöglichte jetzt wieder die von Edertalschule und Ortenbergschule organisierte Kinderakademie in Frankenberg.

In diesem Jahr wurde ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet: Bei der fünften Auflage des vom Frankenberger Lions-Club gesponserten Projekts belegten fast 100 Schüler die fünftägigen Kurse.

Die Themenpalette reichte von Theater über Informatik bis zu physikalischen und chemischen Versuchen. Eine Gruppe unternahm eine Zeitreise in die Antike und lernte den Alltag der Römer kennen.

Zudem erhielt einige der Kinder einen umfassenden Einblick in die Abläufe eines großen Industriebetriebes: Am Stammsitz der Viessmann- Werke in Allendorf-Eder - die Kooperationspartner des Projekts sind - lernten die Zehn- und Elfjährigen die wichtigsten Unternehmensbereiche kennen und durften selbst handwerklich tätig werden. So wurden beispielsweise ein selbst entworfener Button gepresst, Kupferrohre verlötet und ein „Mensch-ärgere-dich-nicht“ Spiel aus Metall gefertigt.

Nicht minder spannend und interessant verliefen die Kurse in den Räumen der Edertalschule, wo die Schüler unter anderem eigene Computerspiele programmiteren, altrömische Schreibtafeln aus Wachs herstellten oder bestaunten, wie „Elefantenzahnpasta“ entsteht.

„Das ist grandios, was da so alles passiert ist“, betonte Markus Wagener, der Eltern und Schüler im Namen der beteiligten Schulen zur Abschlussveranstaltung in der Kulturhalle begrüßte. „Das ist eine Menge kreative Energie, die hier frei geworden ist“, so Wagener. Er betonte, dass die Kinderakademie „ohne die umfassende Zusammenarbeit“ zwischen den Schulen, Kursleitern und Kooperationspartnern gar nicht möglich sei. Wagener dankte besonders Dr. Jörg Braun vom Lions-Club für die finanzielle Unterstützung sowie Dr. Martina Engel-Brandt, die seit fünf Jahren die komplette Organisation übernehme.

Zum Abschluss präsentierte die Theatergruppe ein selbst erdachtes Stück über einen „besonders blöden Tag“, der für die beiden Protagonisten doch noch glücklich endet. (bs)

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