Küchenchef zum dritten Mal ausgezeichnet

Restaurant der "Sonne" in Frankenberg verteidigt Michelin-Stern

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Küchenchef: Erik Arnecke im "Philipp Soldan"

Frankenberg. Der Restaurant-Führer „Guide Michelin“ hat das Restaurant „Philipp Soldan“ im Hotel „Die Sonne Frankenberg“ mit Spitzenkoch Erik Arnecke erneut mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Das wurde am Dienstag bekannt, als der neue Restaurantführer 2018 für Deutschland vorgestellt wurde. Arnecke ist seit März 2015 Küchenchef im „Philipp Soldan“ und holte seitdem in jedem Jahr einen Stern für außergewöhnliche Leistungen. 

Eine weitere Anerkennung gab es für das Team um Küchenchef Timo Schröder, der in den Sonne-Stuben verantwortlich ist: Das traditionelle Restaurant wurde vom „Guide Michelin“ mit einem „Bib Gourmand Deutschland“ honoriert. Und erstmals werden auch die Sonne-Stuben im Restaurantführer Gusto erwähnt, sie erhalten auf Anhieb fünf von zehn Pfannen, das „Philipp Soldan“ sieben von zehn. 

Das freut natürlich auch Gerhard Pohl, den Geschäftsführer der „Sonne“. „Erik Arnecke hat das ganze Jahr über eine Top-Leistung gezeigt, deshalb hatte ich nichts anderes erwartet“, sagte Pohl am Dienstagabend, nachdem die ausgezeichneten Restaurants bekanntgegeben worden waren. Der 34-jährige Arnecke kocht seit fast drei Jahren im „Philipp Soldan“ und hat in jedem Jahr einen Michelin-Stern erreicht. 

Und Pohl hatte nach der Bekanntgabe der Auszeichnungen noch einen Grund zur Freude: Jan Hartwig, Spitzenkoch im „Bayerischen Hof“ in München wurde mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet – als einer der wenigen Köche in Deutschland. Und Hartwig wird im nächsten Jahr am 4. März zu einem exklusiven Koch-Event in die „Sonne“ nach Frankenberg kommen. Die Veranstaltung war bereits seit längerem geplant. 

Bundesweit erhielten diesmal elf Restaurants die Höchstwertung von drei Sternen, 39 wurden mit zwei Sternen ausgezeichnet, für 250 gab es einen Stern – darunter aus Waldeck-Frankenberg nur die „Sonne“. Insgesamt tragen 15 hessische Restaurants je einen Stern, die meisten davon sind in Frankfurt, in Kassel bekam das Voit einen.

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