Fußball-Kreisoberliga Waldeck-Frankenberg

Röddenau gehen vor Derby gegen Rennertehausen Stürmer aus

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Treffen im Derby wieder aufeinander: Manuel Kreppenhofer vom TSV Röddenau (links) und Mehmet Ali Citlak (Rennertehausen/B.).

Frankenberg. Die Einen kämpfen gegen den Abstieg, die Anderen um den Aufstieg: Die SG Rennertehausen/Battenfeld empfängt den Tabellenführer TSV Röddenau zum Kreisoberliga-Derby.

„Das war keine leichte Aufgabe. Aber wir haben daran geglaubt und die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das Ruder noch herumreißen will“, kommentiert der neue Re/Ba-Coach Andreas Schmalfuß das 1:1 bei der Hessenligareserve von Stadtallendorf. „Der Punkt ist nicht schlecht gewesen. Aber wenn man erst in der 90. Minute das das Gegentor bekommt - da wäre der mögliche Dreier besser gewesen.“ Vor dem Derbygegner hat Schmalfuß Respekt. „Röddenau spielt eine überragende Saison. Ich freue mich auch, dass eine Mannschaft aus unserem Fußballkreis einmal oben mitmischt“, gönnt Schmalfuß dem Gegner die Erfolgswelle, aber nicht unbedingt gegen sein Team. „Wir müssen etwas mitnehmen, auch wenn es schwer wird. Vor allem müssen wir den Tabellenstand beider Mannschaften außer Acht lassen“, will der Neue, dass sich seine Elf nur auf sich besinnt. Personalsorgen hat er keine.

„So richtig überzeugend war unsere Leistung nicht“, hat Spielausschussobmann Thomas Müller den 2:1-Sieg seines TSV gegen Südkreis durchaus kritisch gesehen. Ohnehin ist für ihn der erste Tabellenplatz nur eine Momentaufnahme. „Türk Gücü Breidenbach wird sicher in seinen Nachholspielen gegen Cölbe und Erksdorf nichts liegen lassen“, sagt er - und damit würde sein Team auf Rang zwei abrutschen.

Vor allem im Defensivbereich hat er Fehler gesehen. „Südkreis hat das gut gemacht, wir hatten hinten unsere Probleme.“ Kritisch wird die Lage aber auch in der Offensive, dem TSV gehen langsam die Stürmer aus: „Marc Bergmoser ist für sechs Wochen gesperrt, Artjom Zich für zwei Wochen und Maxim Zich ist immer noch verletzt.“ Dazu kommen noch einige angeschlagene Akteure und auch Jens Naumann wird nicht mit dabei sein. Vedran Madarevic kehrt wenigstens wieder in den Kader zurück.

„Ich gehe davon aus, dass einige A-Jugendliche am Samstag zur Mannschaft gehören werden“, mutmaßt Thomas Müller, der sich aufgrund der Personalprobleme „erst einmal keine Gedanken darüber macht, was am Ende herauskommen wird. Zumal Re/Ba uns beim 1:1 im Hinspiel ordentlich den Schneid abgekauft hat“, wie er sich erinnert. (gd)

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