Keine Gaststätte mehr

Röddenauer suchen neuen Pächter für Bürgerschänke im DGH

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Aus dem Zapfhahn fließt kein Bier mehr: „Das muss sich baldmöglichst ändern,“ sagt Röddenaus Ortsvorsteher Heinz-Willi Röse (Foto). Ortsbeirat und die Stadt suchen einen neuen Pächter für die Bürgerschänke im Röddenauer Dorfgemeinschaftshaus.“

Röddenau. Der Ortsbeirat Röddenau sucht zusammen mit der Stadt Frankenberg einen neuen Pächter für die Bürgerschänke im örtlichen DGH.

Das wird rege genutzt, hat aber seit Wochen keine Gaststätte mehr. Ansprechpartner für Interessenten ist Ortsvorsteher Heinz-Willi Röse, der seine Vorstellungen und die des Ortsbeirates knapp, aber klar formuliert: „Unser Interesse gilt einem umgänglichen und unkomplizierten, aber kompetenten Pächter und Wirt mit Leib und Seele, der zu uns Röddenauern passt.“

Es gibt also klare Vorstellungen für den Nachfolger von Mirco und Helena Laaser, die aus privaten Gründen zum Ende des vergangenen Jahres die Bewirtschaftung der Bürgerschänke gekündigt hatten. „Wir benötigen möglichst bald einen neuen Pächter für unsere Bürgerschänke, da für uns Röddenauer im Ort zur Zeit keine andere Gastronomie zur Verfügung steht“, sagt Ortsvorsteher Röse.

Zur Verfügung steht der Thekenraum mit 30 Sitzplätzen, der montags bis freitags zur Verfügung steht, bei Bedarf allerdings haben die örtlichen Vereine bei der Nutzung Vorrang. Ein Biergarten im Freien mit rustikalen Gartenmöbeln bietet in den Sommermonaten über 100 Gästen Platz. Der Biergarten lädt durch seine günstige Lage auch viele vorbeifahrende Radfahrer zur Einkehr ein.

Die zwei Kegelbahnen werden zur Zeit von acht Vereinen regelmäßig genutzt. Die Benutzer der Räume des DGH sind allerdings zur Zeit angehalten, ihre Getränke in Eigenregie zu organisieren. Reger Betrieb herrscht auch unter der Woche: Da treffen sich die Senioren des Ortes zu Tanz und Gymnastik, die Landfrauen sind zu Gast, der MGV und der Frauenchor halten ihre Übungsstunden ab. Auch für die Mitglieder des örtlichen Seniorenclubs und der Tanzsparte des TSV ist das Gemeinschaftshaus Treffpunkt. „Für ein intaktes Dorfleben sind unsere Stammtische wichtig, hier wird Dorfpolitik gemacht. Auch sie benötigen dringend einen Anlaufpunkt für Begegnung und Gemütlichkeit“, bemerkt Heinz-Willi Röse.

„Besonders wichtig ist für uns Röddenauer, dass unser neuer Pächter oder besser ein Pächterehepaar auf die Gäste und unsere Vereine zugehen kann, eine kleine Speisekarte im Angebot hat und die Bürgerschänke wieder zu dem macht, was sie noch vor Monatsfrist war: zum Mittelpunkt des dörflichen Lebens“, so der Ortsvorsteher. (zhm)

Mehr über die Voraussetzungen für einen neuen Pächter lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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