Rosenmontag: Umzug mit 200 Schülern durch Frankenberg

Mit Plakaten und Helau: Pädagoginnen und Schüler der Friedrich-Trost-Schule Frankenberg und Bürgermeister Rüdiger Heß, der hier das Narrenzepter hochhält, laden ein zum inklusiven Rosenmontagsumzug.

Frankenberg. „Die Welt ist bunt, wir machen sie bunter - und wir fliegen voll drauf ab", unter diesem Slogan steht der inklusive Faschingsumzug am Rosenmontag in Frankenberg.

Zirka 200 Schülern ziehen am 27. Februar durch die Innenstadt. Organisiert wird dieser zweite Umzug für Menschen mit und ohne Behinderung wieder von der Friedrich-Trost-Schule, Förderschule mit dem besonderen Schwerpunkt Lernen.

Wie 2015 wollen die Kinder und Jugendlichen um 11.11 Uhr vom Historischen Rathaus aus starten. Vom Untermarkt aus geht es durch die Fußgängerzone und zum Landratsamts-Vorplatz. Natürlich mit Musik: Die Bläserklasse der Ortenbergschule begleitet den Zug.

Unterwegs, in der Fußgängerzone, spielen Gruppen der Friedrich-Trost- und der Kegelbergschule. Die Anwohner werden gebeten, für die elektrischen Instrumente Stromanschlüsse zur Verfügung zu stellen, sagt Lehrerin Kathrin Schäfer, die zusammen mit Kollegin Julia Hennemann und den Friedrich-Trost-Schülern den Umzug organisiert.

Fest am Landratsamt

Musik gibt es auch am Landratsamtsvorplatz, wo gegen 12 Uhr ein zirka einstündiges Programm mit Büttenreden, Polonaise, Tanz und - passend zum Motto - einem Luftballon-Wettbewerb beginnt. Schüler der Klassen 10 der Friedrich-Trost-Schule bieten Würstchen und warme Getränke an. An dem Umzug werden in diesem Jahr sämtliche Klassen der Kegelbergschule - Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung - und die Klassen 5 der Grund-, Haupt- und Realschule Ortenbergschule teilnehmen. Außerdem eine Gruppe vom Senioren aus dem Seniorenzentrum in der Wilhelmstraße.

600 Teilnehmer, wie bei der Premiere vor zwei Jahren, werden es in diesem Jahr nicht, sagt Lehrerin Schäfer. „Das liegt auch daran, dass die Schulen viele Sonderaufgaben zu erfüllen haben.“

Aber wie bei der Premiere wird Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß wieder dabei sein. Er wird mit dem Karnevalszepter an der Spitze des Umzugs gehen. Das Zepter, das zwei Jahre lang im Rathaus lag, wird dafür noch umgestaltet.

Närrische Zuschauer gefragt

Heß ruft die Frankenberger dazu auf, beim Rosenmontagsumzug entweder mitzugehen, oder am Straßenrand zu stehen, um den jungen Narren Beifall zu zollen.

„Wir freuen uns schon aufs Verkleiden“, sagen die Schüler Pascal und Philipp. 2015 gingen sie als Wolf und Clown. In diesem Jahr werden sie Drachen sein, wie alle Jungen ihrer Klassen. „Und wir Mädchen gehen alle als Einhorn“, sagen Jacqueline und Natascha.

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