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Rundgänge durch alle zwölf Frankenberger Stadtteile

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Von: Susanna Battefeld

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Dorfbegang in Wangershausen: Unser Bild zeigt (vorne von rechts) Ortsvorsteher Wilfried Py, Dr. Jürgen Schewe vom Büro „AG Stadt“ in Kassel und Frankenbergs Bauamtsleiter Karsten Dittmar.
Dorfbegang in Wangershausen: Unser Bild zeigt (vorne von rechts) Ortsvorsteher Wilfried Py, Dr. Jürgen Schewe vom Büro „AG Stadt“ in Kassel und Frankenbergs Bauamtsleiter Karsten Dittmar. © Susanna Battefeld

Dorfrundgängen in den Frankenberger Stadtteilen bilden die Grundlage für ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK). Die HNA war beim Dorfrundgang im Stadtteil Wangershausen dabei.

Wangershausen – Bevor alle Bürger eingeladen sind, ihre Erwartungen und Ideen für das Dorfentwicklungsprogramm in den Frankenberger Stadtteilen beim ersten Forum am 23. Mai einzubringen, finden derzeit in allen zwölf Stadtteilen Ortsbegänge statt. Sie bilden die Grundlage für das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK).

In der aktuellen Konzeptphase geht es zunächst um eine Bestandsanalyse – um „sammeln, sichten, sortieren und priorisieren“, wie es Dr. Jürgen Schewe vom Büro „AG Stadt“ am Mittwochabend beim Rundgang in Wangershausen formulierte.

„Einfach raus mit der Sprache“

„Einfach ’raus mit der Sprache, wo der Schuh drückt“, forderte Bauamtsleiter Karsten Dittmar, der den Ortstermin mit Theresa Reis vom Fachdienst Stadtentwicklung begleitete, die rund 20 Teilnehmer in Wangershausen zu Beginn des knapp 90-minütigen Ortsbegangs auf. Es gehe jetzt erst einmal darum, dass alle ihre Anliegen formulierten, dann müsse geschaut werden, welche Projekte zukunftsfähig sein könnten, sagte Dittmar. Mit schnellen Lösungen sei allerdings nicht zu rechnen, stellte er klar. „Die Phase der Umsetzung beginnt frühestens Mitte nächsten Jahres.“

Wangershausens Ortsvorsteher Wilfried Py hatte den Termin gut vorbereitet und eine Liste mit den wichtigsten Projekten und den Punkten aufgestellt, die angelaufen werden sollten. Ganz oben auf der Wunschliste der Wangershäuser stehen zum Beispiel eine Attraktivierung und Nutzungsverbesserung des Grillplatzes, eine Sitzgruppe für den Spielplatz und die energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses. Für den Ortsbegang hatte Py zudem versucht, „alle Altersklassen abzubilden“, wie er sagte.

Bürger zum Mitmachen mobilisieren

„Wir wollen möglichst viele Bürger zum Mitmachen mobilisieren“, sagte Karsten Dittmar gegenüber der HNA und verwies noch einmal auf die Verlängerung der Online-Umfrage zum Thema „Wie wollen wir 2030 leben?“ Daran können sich alle Einwohner Frankenberg noch bis zum 15. Mai beteiligen. Die Umfrage findet man auf der Startseite der städtischen Homepage unter frankenberg.de

Das erste von insgesamt drei geplanten IKEK-Foren findet am 23. Mai ab 19 Uhr im DGH Haubern statt, teilte Dittmar mit. Zu der öffentlichen Veranstaltung seien alle Einwohner eingeladen. „Das Planungsbüro stellt an diesem Abend die Analyseergebnisse, die aufgekommenen Themen und die Ergebnisse der Umfrage vor“.

Programm bis 2028

Die Stadt Frankenberg ist mit ihren zwölf Stadtteilen bis Ende 2028 im Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen. In dem Programm werden kommunale und private Projekte gefördert. Bevor es konkret losgehen kann, wird ein Konzept (IKEK) erstellt. Die nächste Bürgerbeteiligung dafür ist beim IKEK-Forum am 23. Mai ab 19 Uhr im DGH Haubern möglich.

Bei den Ortsbegängen geht es auch darum, wo im jeweiligen Ort das Fördergebiet für private Vorhaben verläuft; in der Regel umfasst das Gebiet den alten Ortskern vor 1950.

Von Susanna Battefeld

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