Sanierung der Frankenberger Fußgängerzone beginnt am 4. April

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Sanierungsbedürftig: Die Fußgängerzone von Frankenberg.

Frankenberg. In einem Monat wird die Sanierung der Frankenberger Fußgängerzone beginnen - konkret am 4. April, eine Woche nach Ostern. Diesen Termin hat die Stadt jetzt auf Nachfrage der HNA mitgeteilt.

André Kreisz, der alte und neue Vorsitzende der Frankenberger Kaufleute, hat die Messlatte für die Stadt und das städtische Bauamt ganz hoch gelegt. In der Jahreshauptversammlung des Kaufmännischen Vereins im Hotel „Die Sonne Frankenberg“ appellierte er an die Stadt und den anwesenden Bürgermeister Rüdiger Heß, dass die Sanierung der Fußgängerzone rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft 2016 abgeschlossen sein soll, nach Möglichkeit schon Anfang November. „Wir müssen miteinander diese Baustelle überstehen. Es wäre schön, wenn wir Ende dieses Jahres ohne großen Schaden in die neue Saison starten könnten“, sagte Kreisz.

Die aktuellen Eckdaten für die rund 2,9 Millionen Euro teure Erneuerung der Fußgängerzone nannte Bauamtsleiter Karsten Dittmar gegenüber der HNA: Baubeginn wird nach Ostern am 4. April sein, für die Fertigstellung habe man das letzte Novemberwochenende im Visier. Dittmar: „Um das Projekt vielleicht schon am Anfang November abschließen zu können, dafür müssen wir noch viel trainieren.“ Das sieht auch der Bürgermeister so: „Zaubern gehört nicht zu unserem Tätigkeitsbereich“, kommentierte er die Wünsche der Kaufleute. „Eine Fertigstellung Ende November sollte auch reichen.“

In der Versammlung der Frankenberger Kaufleute warb Bürgermeister für Veränderungen in der Stadt, insbesondere in der Neustädter Straße: „Wenn wir die Fußgängerzone so lassen würden, wie sie ist, müssten wir sie bald schließen.“ Die Stadt wolle die Fußgängerzone aber nach vorne bringen, machte Heß deutlich: Die „neue Mitte“ der Stadt sei für ihn nach wie vor die „alte Mitte“ - die Fußgängerzone. „Und die wird schön werden“, äußerte sich der Bürgermeister optimistisch. In die Fußgängerzone müsse vor allem noch mehr Gastronomie angesiedelt werden: „Wir müssen dort die Verweildauer erhöhen“, in der Innenstadt müsse ein „Center-Gedanke“ etabliert werden, so Heß.

Aktuelles Ziel sei es, in diesem Jahr die Fußgängerzone auszubauen, bis Ende 2017 sollen sich dann die Erfolge für die Vermarktung der leerstehenden Läden einstellen - beispielsweise in Form eines Branchenmix. „Die Chancen sollten wir ergreifen“, sagte Heß.

Dass die „Baustelle Fußgängerzone“ von den Inhabern und Mitarbeitern in den Geschäften positiv begleitet werden müsse, daran appellierte Kaufleute-Chef André Kreisz. Vor allem forderte er, den Kunden die Dauer der Bauzeit durch Schilder zu signalisieren. Zudem solle die Baustelle mit weiteren Beschilderungen flankiert werden: „Hier entsteht für Sie die neue Fußgängerzone. Fertigstellung Herbst 2016.“ Die Menschen müssten über die komplette Dauer der Bauzeit ständig informiert werden, sagte Kreisz. (mjx)

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