Zwei Pkw-Insassen schwer verletzt

Zusammenstoß bei Schreufa: Fahrerin im Wagen eingeklemmt

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Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der Landesstraße zwischen Schreufa und Sachsenberg sind zwei junge Menschen schwer verletzt worden. Sie mussten in Krankenhäuser nach Frankenberg und Korbach gebracht werden. Nach dem Zusammenprall der beiden Fahrzeuge landete ein Auto im Straßengraben, das andere rutschte einen Abhang runter. 

Unfall am Montag auf der Landesstraße zwischen Schreufa und Sachsenberg: Eine 22-Jährige und ein 18-Jähriger aus Waldeck-Frankenberg wurden schwer verletzt.

Sie mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Frankenberg und Korbach gebracht werden. Beide waren jeweils alleine in ihrem Auto unterwegs.

Laut Polizei an der Unfallstelle ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 16.20 Uhr: Auf der Fahrt von Sachsenberg in Richtung Schreufa geriet die junge Frau mit ihrem schwarzen Peugeot plötzlich ins Schliddern, kam mit dem Wagen von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto auf die Straße zurückgeschleudert, dort kollidierte der Wagen mit dem entgegenkommenden VW-Golf des 18-Jährigen. Der war von Schreufa in Richtung Sachsenberg unterwegs.

Während der Golf im Straßengraben liegenblieb, rutschte der Peugeot einen gegenüberliegenden etwa vier Meter hohen Abhang runter.

Feuerwehr musste die 22-jährige Fahrerin aus dem Wrack befreien

Weil die Fahrerin in ihrem Wagen eingeklemmt wurde, musste sie von Einsatzkräften der Feuerwehren mit schwerem Gerät schonend aus dem Auto herausgeschnitten werden. Dazu musste auch das Dach des Peugeot abgenommen werden. Wegen der Hanglage musste das Fahrzeug vorher ausreichend gesichert werden.

Die Frankenberger Kernstadtwehr war mit rund 30 Feuerwehrleuten im Einsatz, die Feuerwehr aus Sachsenberg mit zehn Kräften. Die Wehren aus Rhadern und Goddelsheim, die ebenfalls angerückt waren, konnten wieder den Rückweg antreten. Außerdem waren auch die Polizei und Rettungskräfte des Roten Kreuz an der Unfallstelle.

Wegen der Bergungsarbeiten war die Landesstraße rund anderthalb Stunden voll gesperrt.

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