Schützenkreis Frankenberg sucht weiter Kreisschützenmeister

Ehrungen: (von links) Werner Henkel (Battenberg), Heinz Müller (Röddenau), Klaus Battenfeld (Frankenberg) und stellvertretender Kreisschützenmeister Martin Althaus. Foto: mjx

Frankenberger Land. Die rund 3000 Mitglieder im Schützenkreis Frankenberg sind weiter auf der Suche nach einem neuen Kreisschützenmeister.

Während des Kreisschützentages in Bottendorf fand sich aus den 68 Vereinen des Schützenkreises erneut kein Schützenbruder, der diese Aufgabe übernehmen wollte. Seit dem plötzlichen Tod von Kreisschützenmeister Jürgen Binzer (Reddighausen) im Dezember 2013 ist diese Position vakant, seitdem werden die Aufgaben vom stellvertretenden Kreisschützenmeister Martin Althaus (Bottendorf) kommissarisch wahrgenommen.

Christian Kulik

Bei den Ergänzungswahlen gab es für die Position des Kreisschützenmeisters nicht einen einzigen Vorschlag, auch nicht für die Position des Kreissportleiters. Die beiden Ämter werden von Martin Althaus und Reiner Etzel bis zur nächsten Versammlung im Herbst weiterhin kommissarisch weitergeführt. „Ich mache es nur noch bis zum Herbst, dann ist definitiv Schluss“, sagte Martin Althaus. Er appellierte an die Delegierten, sich in ihren Vereinen umzuhören, wer das Zepter übernehmen wolle. „Auch der hessische Schützenverband hat schon nachgefragt, wann das Amt neu besetzt wird“, untermauerte Althaus seine Forderung an die Schützenfreunde.

Dagegen wurde bei den Ergänzungswahlen mit Christian Kulik vom Schützenverein Rennertehausen erstmals ein Referent für den Behindertensport gewählt. Die Wahl des 33-Jährigen fiel einstimmig aus, er will die Vereinsvorstände demnächst zu einer Informationsveranstaltung einladen, um einheitliche Regelungen für den Schützenkreis aufstellen zu können. Die Ausrichtung der Kreissportlerehrung wurde erneut an den Schützenverein Röddenau vergeben und soll am Freitag, 8. Mai, stattfinden.

Ausgiebig diskutiert wurde auch über eine Aufwandsentschädigung für den Vorstand des Kreisschützenkreises - beispielsweise für den Kreisschützenmeister und den Kreissportleiter. Im Raum stand ein Betrag von einem Euro pro Tag.

„Eine Aufwandsentschädigung könnte zumindest ein kleiner Anreiz für einen potentiellen Kandidaten sein“, meinte Martin Althaus. Eine Entscheidung wurde nicht getroffen, vielmehr wurde ein Ausschuss gegründet, der sich mit dem Thema beschäftigen und bei der Herbsttagung über die Ergebnisse berichten soll. (mjx)

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