Zwei Autos zusammengestoßen

Schwerer Unfall am 1. Mai bei Frankenberg: Fünf Schwerverletzte

schwerer Unfall B253 bei Röddenau, 1. Mai 2020
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Die Unfallstelle befindet sich an der Einmündung der Röddenauer Ortsausfahrt in die Bundesstraße 253.

Auf der Bundesstraße 253 zwischen Röddenau und Haine hat sich am 1. Mai ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Beim Zusammenstoß zweier Autos sind fünf Menschen schwer verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr. Es waren ein schwarzer Mercedes und ein silberner Audi beteiligt. In dem Mercedes saß eine Frau aus Hallenberg, in dem Audi vier Personen - drei aus Frankenberger Stadtteilen und eine aus Battenberg, wie die Polizei mitteilte.

Laut Polizei kam die Frau in dem Mercedes über die Brücke aus Röddenau und wollte dann an der Einmündung in die B253 nach links in Richtung Battenberg abbiegen. In diesem Moment kam der Audi aus Richtung Battenberg, er hatte also Vorfahrt. Ob die Mercedes-Fahrerin ihm aber die Vorfahrt genommen hat oder sich mit ihrem Wagen bereits auf der Bundesstraße befand, als der Audi angefahren kam und beide Autos zusammenstießen, das soll ein Gutachter klären, sagte ein Polizist an der Unfallstelle.

Das Dach des Audis musste komplett abgenommen werden, um alle Insassen zu befreien.

Die Frau im Mercedes wurde schwer verletzt, ebenso die vier Insassen des Audis. Dessen Beifahrer schwebe laut Polizei in Lebensgefahr. Das Dach des Audis musste von der Feuerwehr komplett abgetrennt werden, um alle Insassen zu befreien. 

Im Einsatz waren 30 Rettungskräfte der Feuerwehr, vier Notärzte, fünf Rettungswagen, zwei Rettungshubschrauber und zwei Streifenwagen der Frankenberger Polizei. Die Bundesstraße war in diesem Bereich fast drei Stunden lang komplett gesperrt. Die Umfahrung der Unfallstelle war durch Röddenau oder weiträumig über Burgwald möglich.

Der Mercedes nach dem Unfall.

Unabhängig von dem Unfall: Dass sich, wie in dem Audi, vier Menschen aus verschiedenen Orten zusammen in einem Auto aufhalten, ist wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen derzeit eigentlich nicht erlaubt. Warum die vier Personen zusammen unterwegs waren, dazu wurde an der Unfallstelle aber nichts bekannt. 

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