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Ladepunkte der Energie-Gesellschaft Frankenberg wegen hoher Stromkosten eingeschränkt

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Von: Klaus Jungheim

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Elektroautos an den EGF-Ladepunkten am Frankenberger Bahnhof. Wegen Problemen mit der Abrechnungssoftware war wieder in den kostenfreien Lademodus zurückgeschaltet worden. Das führte aber zu Einschränkungen.
Elektroautos an den EGF-Ladepunkten am Frankenberger Bahnhof. Wegen Problemen mit der Abrechnungssoftware war wieder in den kostenfreien Lademodus zurückgeschaltet worden. Das führte aber zu Einschränkungen. © Klaus Jungheim

Nur noch einen eingeschränkten Zugang zu ihren Ladepunkten für Elektrofahrzeuge im Frankenberger Stadtgebiet kann derzeit die Energie-Gesellschaft Frankenberg (EGF) anbieten.

Frankenberg – Grund: Probleme mit der Abrechnungssoftware. Darüber informierte Geschäftsführer Jens Nehl auf HNA-Anfrage. Ausgangspunkt war der entsprechende Vorstoß einer Leserin, in deren Familie ein Elektroauto gefahren wird.

Sie hatte gegenüber unserer Zeitung auf defekte EGF-Ladesäulen im Frankenberger Stadtgebiet hingewiesen. Einmal handelt es sich um die Ladesäule am Obermarkt nahe des Stadthauses. Diese sei seit rund drei Monaten fast immer außer Betrieb, so die Leserin. Bei der anderen handelt es sich um die Ladesäulen am Bahnhof. Diese hätten schon vorher ab und an gestreikt. Mal funktionierten alle Anschlüsse, mal nur einer, mal keiner. Die Frau fragte nach den Gründen für die Störungen, insbesondere auch wegen des vergleichsweisen langen Zeitraums.

Wir hoffen, die Probleme in Kürze abstellen zu können.
EGF-Geschäftsführer Jens Nehl: „ Wir hoffen, die Probleme in Kürze abstellen zu können.“ © mjx (Archiv)

EGF-Geschäftsführer Jens Nehl: „Hinsichtlich der Defekte gibt es ein differenziertes Bild. Zunächst gab es technische Defekte, die nun behoben sind. Im Wesentlichen handelt es sich aber aktuell um Softwareprobleme mit unserem Abrechnungsdienstleister. Spätestens zum August diesen Jahres wollten wir das bis dahin kostenfreie Laden auf ein entgeltpflichtiges Roamingmodell umstellen und somit Laden unabhängig von speziellen Ladekarten ermöglichen.“

Bis heute sei es der Energie-Gesellschaft allerdings nicht gelungen, die Abrechnungssoftware in Betrieb zu nehmen, „was auch mit dem Ausscheiden des Mitarbeiters bei der EGF zu tun hat, der das System bislang betreute“.

Jens Nehl EGF-Geschäftsführer
Außer Betrieb: Wegen der hohen Stromkosten sind nicht alle EGF-Ladepunkte freigegeben. © Klaus Jungheim

Einige Ladepunkte habe die EGF daher in den kostenfreien Lademodus zurückgeschaltet. Jens Nehl: „Wegen der aktuell immens hohen Stromkosten ist es uns allerdings nicht möglich, wieder alle Ladepunkte freizugeben. Wir hoffen, die Probleme mit der Software in Kürze abstellen zu können und wieder einen uneingeschränkten Zugang zu den vorhandenen Ladepunkten zu ermöglichen.“

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