Einsatz in Frankenberg: Solarzelle explodierte durch Böller

Foto: mjx

Frankenberg. Zu einem spektakulären Einsatz musste am frühen Neujahrsmorgen die Frankenberger Feuerwehr ausrücken.

Weniger wegen des Schadensfalles, sondern mehr wegen der äußeren und witterungsbedingten Umstände: Bei dichtem Nebel, Sichtweiten von nur einem Meter, Temperaturen um den Gefrierpunkt und spiegelglatten Straßen, waren die Frankenberger Feuerwehrleute gegen 1 Uhr zu einem Einsatz in der Dilloffstraße 5 in Frankenberg unterwegs.

Dort war vermutlich ein Böller eines Silvesterfeuerwerks auf der Solaranlage eines Einfamilienhauses explodiert. Die Folge: Eine Zelle der Solaranlage explodierte.

Die Frankenberger Feuerwehr mit Stadtbrandinspektor Martin Trost an der Spitze war mit vier Fahrzeugen und mehr als 20 Feuerwehrleuten im Einsatz. Auch die Drehleiter rückte an, zudem waren das Rote Kreuz und auch die Polizei vor Ort. Ein größerer Schaden an dem Haus konnte aber nicht festgestellt werden.

Auch einen Personenschaden gab es nicht. "Es hat mächtig gescheppert", berichteten die Hausbewohner. Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude und auch das Dach mit der Wärmebildkamera, es wurden glücklicherweise aber keine Glutnester festgestellt.

Die Hausbewohner konnten daraufhin aufatmen, die Polizei eilte unterdessen zu einem weiteren Einsatz nach Rengershausen - und die Feuerwehrleute kehrten im dichten Nebel im Schritttempo zu ihrem Standort im Katastrophenschutzzentrum in der Frankenberger Auestraße zurück. (mjx)

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