Banner zeigen Figuren des Renaissance-Künstlers

Vier Soldan-Fahnen in Frankenberg gestohlen: Kreis erstattet Anzeige

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Mit Huckepack-Figuren: Vier solcher Soldan-Fahnen (rechts im Bild) wurden in Frankenberg gestohlen.

Frankenberg. Vier Philipp-Soldan-Fahnen mit den für die Stadt Frankenberg typischen Huckepack-Figuren des Renaissance-Künstlers sind in dieser Woche auf dem Platz vor dem Landratsamt gestohlen worden.

Zunächst verschwand eine Fahne, nach der folgenden Nacht fehlten drei weitere. Dabei ist ein Gesamtschaden in Höhe von 1000 Euro entstanden, wie Museumsleiterin Dr. Birgit Kümmel mitteilte. Der Kreis Waldeck-Frankenberg als Träger des Museums im Kloster hat deshalb Anzeige erstattet. 

„Vielleicht handelt es sich auch um einen unüberlegten Streich“, vermutet Dr. Kümmel und bietet an: „Dann könnten die Fahnen auch anonym im Landratsamt zurückgegeben werden.“ Sie fordert auch die Bevölkerung auf, auf die bunt bedruckten Fahnentücher zu achten, falls sie weggeworfen wurden. „Sie sollten dann im Landratsamt abgegeben werden.“

Die Fahnen mit den Bildern zweier Rathaus-Figuren Philipp Soldans waren vergangenes Jahr zur großen Ausstellung „Philipp Soldan – Bildhauer der Reformation“ angefertigt worden. Seitdem im Mai Frankenberg den Zusatztitel „Philipp-Soldan-Stadt“ erhielt, wehen sie an verschiedenen Stellen der Stadt neben den Landesfahnen. 

Vor dem Eingang zum Hof des ehemaligen Klosters St. Georgenberg, in dem sich die Kreisverwaltung und das Museum im Kloster befinden, wiesen die vier Fahnen auch auf das Museum hin, das Exponate des Bildhauers und Modelschnitzers Soldan zeigt. 

Hinweise: Polizei Frankenberg, Tel. 06451/72030.

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