Sonnenfinsternis am Freitag – 75-prozentige Verdeckung in Frankenberg sichtbar

In ihrem Element: Gerhard Schmitt, Vorsitzender der Sterngucker Frankenberg, mit Sonnenfinsternisbrille und seine Stellvertreterin Dr. Daniela Sommer, die den Himmel beobachtet. Foto: Künemund

Frankenberg. Beim Blick gen Himmel gibt es am Freitag, 20 März, zwischen 9.37 Uhr und 11.52 Uhr etwas Besonderes zu sehen – eine Sonnenfinsternis.

Und zwar eine solchen Ausmaßes, wie es sie seit der totalen Verdeckung der Sonne durch den Mond im Jahr 1999 nicht mehr gegeben hat und voraussichtlich erst in elf Jahren wieder geben wird. Auch in Frankenberg kann das Naturspektakel erlebt werden.

„Hier wird die Sonne zu 75 Prozent verschwinden“, sagt Gerhard Schmitt, Vorsitzender der Sterngucker Frankenberg und damit Experte auf diesem Gebiet.

Auswirkungen seien eine merkliche Verdunkelung. „Fotografen hätten an diesem Tag ganz schön Probleme mit der Belichtung ihrer Kamera“, erklärt Schmitt. Zudem könne man beim Blick in die Landschaft eine Veränderung der Schatten feststellen. „Diese werden viel schärfer begrenzt sein, auffällige Schlagschatten können auftreten“, sagt er.

Allerdings benötige man Sonnenfinsternisbrillen, um etwas zu erkennen und die Augen zu schonen. Diese seien im Internet oder bei ihm selbst zum Preis von knapp fünf Euro erhältlich, sagt Schmitt. „Ein weiterer Trick ist, sich aus einem runden Pappdeckel eine Lochkamera zu basteln, indem man ein winziges Loch in die Mitte sticht.“

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