Willersdorf holte Siegerpokal

Stadtradeln in Frankenberg: Termin für 2021 steht fest

Sieger-Trophäe: Beim Frankenberger Stadtradeln legte das Team Willersdorf insgesamt 14 317 Kilometer zurück - kein anderes Team schaffte mehr. Über den Pokal für das ganze Team freuten sich jetzt die Eheleute Klaus und Yvonne Hasenzahl.
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Sieger-Trophäe: Beim Frankenberger Stadtradeln legte das Team Willersdorf insgesamt 14 317 Kilometer zurück - kein anderes Team schaffte mehr. Über den Pokal für das ganze Team freuten sich jetzt die Eheleute Klaus und Yvonne Hasenzahl.

„Was wurde aus ...?“ heißt unsere Serie zum Jahresrückblick, in der wir erzählen, was aus besonderen Themen und Menschen des Jahres geworden ist. Heute geht es ums Stadtradeln in Frankenberg.

Frankenberg – Unter dem Motto „Fahr.Rad.Stadt“ hat Frankenberg im Spätsommer erstmals an der internationalen Aktion „Stadtradeln“ teilgenommen. In drei Wochen legten dabei 586 aktive Radler aus 48 heimischen Teams insgesamt 120 190 Kilometer zurück. Unter dem Strich bedeutete dieses Ergebnis für Frankenberg Platz drei unter den Newcomer-Kommunen in Hessen, 18 Tonnen Kohlenstoffdioxid wurden dadurch eingespart.

Mit dabei war auch das Team Willersdorf. Dort hatte vor allem Yvonne Hasenzahl die Werbetrommel für die Teilnahme am Stadtradeln gerührt. Mit Erfolg: An den 21 Tagen „Stadtradeln“ schafften 47 Radler aus dem Frankenberger Stadtteil insgesamt 14 317 Kilometer - und damit war Willersdorf das stärkste Team aus dem Frankenberger Land.

Der Lohn: Für alle Willersdorfer Stadtradler gab es in nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen großen Silberpokal der Stadt Frankenberg. „Über den Pokal haben wir uns sehr gefreut“, sagte Yvonne Hasenzahl.

Willersdorf macht wieder mit

Auch 2021 will Willersdorf wieder am Stadtradeln teilnehmen, kündigte die junge Frau bereits an – dann vielleicht mit noch mehr Teilnehmern und Kilometern. „Das Stadtradeln 2020 war eine Super-Aktion und einen riesigen Spaß gemacht. Alle waren engagiert, viele sind mit dem Fahrrad nach Frankenberg zur Arbeit gefahren. Das wollen wir 2021 wiederholen. Alle wollen wieder mitmachen“, sagt Yvonne Hasenzahl. Ziel sei es, die Kilometerzahl von 2020 zu übertreffen. „Dann wird auch im Urlaub jeden Tag geradelt.“

Der Termin für nächstes Jahr steht bereits – vom 7. bis 27. Juni 2021 wollen die Frankenberger wieder auf die Bikes und E-Bikes steigen. Auch eine eigene Whatsapp-Gruppe haben die Willersdorfer Radler schon gegründet, der Austausch der Informationen ausschließlich übers Stadtradeln oder das Radfahren klappt reibungslos.

Einen großen Wunsch haben Yvonne Hasenzahl und ihr großes Radler-Team aber noch an die Stadt Frankenberg: „Wir hoffen darauf, dass von Willersdorf nach Frankenberg ein halbwegs vernünftiger Fahrradweg geschaffen wird – zumindest von Willersdorf bis zum Kalten Wasser.“ Am Stadtradeln hätten auch viele ältere Radfahrer aus ihrem Dorf teilgenommen.

„Der Weg ist mitunter sehr gefährlich. Deshalb wollen wir alle einen Fahrradweg. Es ist Zeit, dass in dieser Sache etwas unternommen wird. Viele andere Stadtteile sind gut an Radwege angebunden, nur Willersdorf nicht.“ Ein Teil der Strecke nach Frankenberg müsse über die Landstraße gefahren werden: „Für Kinder ist das viel zu gefährlich.“

Laut Bürgermeister Rüdiger Heß will die Stadt Frankenberg die Nahmobilität verbessern. Auch die Stadtteile sollten „gut angebunden“ werden.  

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