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Stadtradeln in Waldeck-Frankenberg: Frankenberger auf Platz 1

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Von: Jörg Paulus

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Radweg
Symbolbild © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Nachdem alle Radfahrer noch eine Woche lang Zeit hatten, ihre gefahrenen Kilometer nachzutragen, steht das Endergebnis des Stadtradelns in Waldeck-Frankenberg fest.

Waldeck-Frankenberg – Im ganzen Landkreis Waldeck-Frankenberg haben 2034 Teilnehmer im Aktionszeitraum vom 13. Juni bis 3. Juli zusammen 430.553 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt. Dadurch wurden laut der Homepage stadtradeln.de 66 Tonnen CO2 eingespart.

Neben dem Landkreis haben auch 13 der 22 Städte und Gemeinden in Waldeck-Frankenberg beim Stadtradeln mitgemacht. Die mit Abstand meisten Radkilometer wurden in Frankenberg gesammelt: 173.142. Das sind rund 40 Prozent aller gefahrenen Kilometer im Landkreis. Frankenberg ist in Waldeck-Frankenberg Vorreiter des Stadtradelns, die Stadt war schon zum dritten Mal dabei.

„Mit 940 aktiven Radfahrern haben in Frankenberg so viele Leute mitgemacht wie noch nie“, heißt es in der Bilanz der Stadtverwaltung. Mit 173.142 Kilometern – im Vorjahr waren es 195.475 – steht Frankenberg hessenweit in der Klasse bis 50.000 Einwohner derzeit wie im vergangenen Jahr auf Platz 2.

Bis zum Ende der Aktion im Herbst kann sich an den Platzierungen noch etwas ändern, weil noch nicht alle Kommunen in Hessen gestartet sind. In Waldeck-Frankenberg reicht das Ergebnis sogar für den ersten Platz: Frankenberg hat rund 40 Prozent der Kilometer zum Gesamtergebnis beigetragen.

Ranking der Teilnehmer-Kommunen in Waldeck-Frankenberg

„Das war wieder eine hervorragende Teamleistung der Frankenberger. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben“, lobt Bürgermeister Rüdiger Heß, der auch selbst kräftig in die Pedale getreten sei. „Frankenberg wird mehr und mehr zur Fahrradstadt, das ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende. Ich freue mich, wenn Politik und Verwaltung, aber vor allem auch die Bürgerschaft, diesen Weg weiter geht – beziehungsweise fährt.“

Ihren Beitrag zur Verkehrswende leisteten auch Frankenberger Kommunalpolitiker: Mit 15 von 44 Mitgliedern aus Magistrat und Stadtverordnetenversammlung war rund ein Drittel beim Stadtradeln aktiv – eine hessenweit ebenfalls gute Quote.

Die internationale Aktion wird jedes Jahr vom Klima-Bündnis durchgeführt. Dabei geht es darum, drei Wochen lang möglichst viele Strecken mit dem Fahrrad zu fahren. Das dient der Radverkehrsförderung, der eigenen Gesundheit und dem Klimaschutz. Der konkrete Nutzen für das Klima ist am deutlichsten erkennbar: Die 173.000 Frankenberger Fahrradkilometer ergeben umgerechnet eine eingesparte Menge von 27 Tonnen CO2.

Team Willersdorf auf dem ersten Platz

Über 50 Teams waren in Frankenberg angemeldet, darunter viele der zwölf Stadtteile, Unternehmen, Schulen, Vereine, Parteien und private Gruppen. Wie in den beiden Vorjahren hatte in Frankenberg das Team „Willersdorf radelt“ die Nase vorn. 18.728 Kilometer haben die 64 Teammitglieder zusammen geschafft und damit die Teams „Schreufa radelt“ (15.752) und „RSC Frankenberg und Freunde“ (11.527) auf die Plätze verwiesen. Mit 135 Fahrern stellte die Grundschule Geismar das größte Team.

Wer die Stadtradeln-App genutzt hat, kann dies zum Nachverfolgen von Strecken auch weiterhin tun, informiert die Stadt. Auch die Plattform „RADar“ für einfache Rückmeldung zu möglichen Mängeln auf Fahrradwegen steht sowohl über die App als auch auf radar-online.de weiter zur Verfügung.

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