Stationäres Hospiz: Viel Komfort für die Gäste

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Hospiz Frankenberg: Erster Stadtrat Willi Naumann (vorne, rechts) übergibt einen Scheck an Christl Weimann vom ambulanten Hospizverein. Links neben ihr Prof. Heinrich Schnatmann vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk (Int-bsw), das das ehemalige Medizinische Versorgungszentrum in ein stationäres Hospiz umbaut. Rechts oben Hendrik Briden, der künftige Hospizleiter, und Veronika Mann (Pfegedirektor beim Int-bsw). Im Hintergrund ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospizes.

Frankenberg. In Kürze werden die Umbauarbeiten für die Einrichtung des stationären Hospizes im ehemaligen Medizinischen Versorgungszentrum im Frankenberger Bockental beginnen.

Der mediterrane Stil der ehemaligen Schönheitsklinik und des späteren Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Frankenberger Bockental soll erhalten bleiben, doch viel muss verändert werden, bevor das stationäre Hospiz mit Platz für acht todkranke Menschen eröffnen kann. Vom Einbau eines Aufzugs im Foyer bis zu größeren Bädern und zur neuen Ausstattung der Zimmer reicht die Liste.

Die Umbaupläne stellte Prof. Heinrich Schnatmann den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Vereins Ambulantes Hospiz Frankenberg vor. Er ist Geschäftsführer des Internationalen Bildungs- und Sozialwerks Iserlohn (Int-bsw), das das MVZ für eine Million Euro gekauft hat und es für weitere 1,5 Millionen Euro zum stationären Hospiz umgestaltet - mit öffentlicher Unterstützung, auch vom Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Inbetriebnahme ist für Januar 2016 geplant.

Das große Platzangebot in dem Gebäude ermöglicht viel Komfort für die Gäste, wie die Patienten, die ihre letzte Lebensphase im Hospiz verbringen, genannt werden. Sie werden im Obergeschoss untergebracht. Alle acht Zimmer erhalten einen Balkon mit großer Tür. In den ehemaligen Operationsräumen entstehen ein Musik-, ein Bewegungs- und ein Entspannungsraum.

Geplant ist auch der Ankauf von Nachbargrundstücken. Dort soll ein Außenbereich entstehen, den die Gäste mit Rollator oder Rollstuhl erreichen können.

Im Untergeschoss erhält der Verein Ambulantes Hospiz einen eigenen Raum für seine ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Zudem kann der Verein einen großen Vortragsraum für Schulungen und öffentliche Veranstaltungen nutzen.

Welche weiteren Pläne das Int-bsw hat und wie seine Pläne für ein stationäres Hospiz in Korbach aussehen, das lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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