Kugel-Gelände

Tegut könnte neben Frankenberger Tor neu bauen

Steht hier bald ein Tegut-Markt? Das Kugel-Gelände an der Röddenauer Straße in Frankenberg kommt laut Besitzer Eberhard Unger dafür in Frage. Foto:  Paulus

Frankenberg. Auf dem Kugel-Gelände neben dem Frankenberger Tor könnte ein neuer Tegut-Markt gebaut werden.

Das zumindest ist die Idee des Grundstücksbesitzers Eberhard Unger aus Schwalmstadt und des Lebensmittelunternehmens aus Fulda.

Problem sei allerdings die Grundstücksgröße, sagte Unger der HNA, sie sei für einen neuen Markt mit Parkplätzen zu klein. Deshalb verhandelt Unger mit Nachbarn des Grundstücks über eine Erweiterung. Tegut sei einer von mehreren Bewerbern, sagte der Unternehmer.

Die Kurhessen-Gewerbebau GmbH hatte das 6000 Quadratmeter große Kugel-Areal in der Röddenauer Straße vor gut einem Jahr gekauft. Kurhessen-Gewerbebau ist eine Tochter von Unger-Immobilien mit Sitz in Schwalmstadt. „Wir haben die Absicht, dort einen Tegut-Markt zu bauen. Das scheitert aber noch an der Grundstücksgröße“, sagte Geschäftsführer Eberhard Unger der HNA über das Kugel-Gelände. Er verhandele deshalb mit den Besitzern der Nachbargrundstücke. „Das wird sicher noch ein paar Monate dauern, wir gehen das ganz entspannt an“, sagte Unger.

Wie berichtet, läuft der Mietvertrag des Lebensmittelunternehmens aus Fulda im bisherigen Tegut-Markt in der Auestraße - in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kugel-Gelände - Ende April aus. Mit einer Unterschriftenaktion hatten sich Kunden und Mitarbeiter für den Verbleib in Frankenberg ausgesprochen. „Die Gespräche der Verantwortlichen inklusive Suche nach einem adäquaten Standort laufen noch“, teilte Tegut am Dienstag der HNA mit.

Das Kugel-Gelände ist nicht die einzige offene „Baustelle“ in der Röddenauer Straße in Frankenberg: Der ehemalige Frick-Markt am Kreisel Am Grün steht zur Zwangsversteigerung, und der alte Herkules-Markt an der Ederbrücke steht nach dem Umzug ins Frankenberger Tor leer. Bald soll auch die Sanierung der Fußgängerzone beginnen, Details dazu hat die Stadt den Anliegern am Dienstagabend in einer Versammlung erläutert.

Die Fußgängerzone mit der Öffnung zur Eder soll in vier Bauabschnitten in diesem und im nächsten Jahr saniert werden. In der Anliegerversammlung in der Ederberglandhalle interessierten sich die etwa 60 anwesenden Anlieger, Mieter und Kaufleute nicht nur dafür, wie Neustädter- und Ritterstraße danach aussehen, sondern auch, wie viel die Anlieger zu zahlen haben.

Die Gesamtkosten liegen bei rund 2,3 Millionen Euro: 1,84 Mio. für die Neustädterstraße (Anteil Anlieger/Stadt: 75/25), 460 000 für die Ritterstraße (50/50). Dank des Landesprogramms „Aktive Kernbereiche“ sei es für die Neustädter Straße möglich, Teile der 660 000 Euro Fördergeld an die Anlieger weiterzugeben, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß am Tag nach der Versammlung der HNA. „Wir berechnen den Anliegeranteil so, als würden wir die Straße mit günstigerem Asphalt statt Pflaster ausbauen.“

Mehr über Fußgängerzone, Frick-Markt und das alte Herkules-Gebäude lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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