Telekom baut Internet im Frankenberger Land aus

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Schnelles Internet: (vorne) Lothar Koch (links) und Rüdiger Heß, Bürgermeister von Burgwald und Frankenberg, sowie (hinten von links) Franz Zimmermann (Telekom-Projektleiter), David Schmidt (Infrastrukturvertrieb), Ronald Weinrich (Telekom-Fachreferent), Dr. Dirk Pramann (Geschäftsführer Kabeltechnik-Service) und Karsten Dittmar, Leiter des Bauamts in Frankenberg.

Willersdorf. Die Region Frankenberg bekommt schnelleres Internet: Die Telekom verlegt im nächsten Jahr 61,4 Kilometer Glasfaserkabel, um Frankenberg und umliegende Ortschaften mit schnellerem Internet zu versorgen.

Laut Telekom können 10.300 Haushalte von dem neuen Glasfasernetz profitieren. Gestern war Baustart für das Projekt.

Für vier Millionen Euro werden die neuen Glasfaserkabel in Schreufa, Viermünden, Geismar, Röddenau, Burgwald, Bottendorf, Birkenbringhausen, Willersdorf und auch in Teilen der Kernstadt Frankenberg verlegt. Laut David Schmidt vom Infrastrukturvertrieb der Telekom können Internutzer ab der zweiten Jahreshälfte 2015 mit bis zu 100 Megabit auf den neuen Datenautobahnen surfen.

Nur ein kleiner, in pink gekleideter Verteilerkasten zeugte am Mittwoch von den vier Millionen Euro, die die Telekom innerhalb des nächsten halben Jahres in die Region investieren wird. Bisher waren einige umliegende Dörfer und Teile der Kernstadt Frankenberg vom schnellen Internet ausgeschlossen. Das will die Telekom jetzt ändern.

Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß zeigte sich beim Ortstermin in Willersdorf erleichtert, konnte sich aber einen Seitenhieb auf den rosa Riesen nicht verkneifen: „Die Telekom kommt den Wünschen der Bevölkerung endlich entgegen.“ Einer der Gründe sei sicherlich die Konkurrenz durch Unitymedia, meinte Heß. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren ebenfalls den Netzausbau in der Region vorangetrieben. Dank der Telekom würden jetzt auch die am schlechtesten versorgten Ortsteile mit schnellen Internetanschlüssen versorgt, so Heß.

„Gebaut wird zu 100 Prozent auf öffentlichen Flächen“, betonte Heß gegenüber der HNA. „Das war Grundvoraussetzung.“ Seit zehn Wochen stehe die Telekom mit den Bauämtern der Gemeinden in Kontakt, um die Bauvorhaben abzustimmen. Verlegt werden die Kabel von der Firma Kabeltechnik-Service.

Von Benedikt Dittrich

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