Kinderhilfsgruppe „terre des hommes“ sammelte 9000 Euro

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Gruppenmitglieder „terre des hommes“: (von links) Gabriele Schütz, Claudia Nau, Gisela Glatzl, Susanne Wihl, Daniela Queisser und Christa Bürgel. Es fehlt Charlotte Sommer.

Frankenberg. Das Jahr 2014 war für die Kinderhilfsgruppe „terre des hommes“ sehr erfolgreich.

Neben dem finanziellen Gewinn freuen sich die Mitglieder besonders darüber, das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ in den Fokus der Stadtpolitik gerückt zu haben.

Am Jahresanfang waren Vertreterinnen von „terre des hommes“ zu einem Erfahrungsaustausch mit Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß zum Thema „Kinderarbeit“ zusammengekommen. In der Folge hat sich die Gruppe bei den Politikern aller Fraktionen erfolgreich für eine Beschlussfassung eingesetzt, wonach bei Einkäufen und Ausschreibungen der Stadt Frankenberg nur noch Produkte Berücksichtigung finden, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt werden. Auch die Stadt Frankenau hat zwischenzeitlich einen entsprechenden Magistratsbeschluss gefasst.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Mitarbeiter von „terre des hommes“ ist es, die Bürger auf fair gehandelte Produkte, auch im Lebensmittelbereich, hinzuweisen. Aus diesem Grund hatten auch im Jahr 2014 wieder Mitglieder der Frankenberger/Marburger Arbeitsgruppe verschiedene Informationsstände auf dem Wochenmarkt und in einigen Geschäften aufgebaut.

Durch weitere Aktivitäten konnte „terre des hommes“ einen Gesamtbetrag in Höhe von zirka 9000 Euro erzielen. Ein Dank gilt den Bäckereien in Frankenberg und Marburg, die das Aufstellen der Wechselgeld-Spendenbretter genehmigten.

Details dazu lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (nh/flk)

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