Theater-AG: Proben und Aufbauarbeiten der Edertalschüler auf Hochtouren

Zeit verrinnt: Die Sanduhr ist das Symbol auf dem selbst gestalteten Plakat der Theater-AG

Frankenberg. Neuer Spielort, neuer Regisseur, neues Stück: Mit „Momo - (k)einem Kinderstück“ meldet sich die Theater-AG der Edertalschule in der Frankenberger Kulturszene zurück.

Bereits in den letzten Tagen der Osterferien haben Techniker und Darsteller mit dem Aufbau von Bühne und Zuschauerrängen im Werk I der Firma Thonet GmbH begonnen, es fanden Theaterfreizeiten und viele wöchentliche Probenstunden statt. Der Premierentermin rückt näher: Mittwoch, 6. Mai, ab 20 Uhr, Thonet-Werkshalle.

Sie nennen den ehemaligen Produktionssaal liebevoll „Schiff“ und setzen die Baupläne um, die das Frankenberger Architekturbüro Finger für die zeitweilige Nutzung entwickelt hat. „Alle müssen beim Aufbau mithelfen, gerade auch hier in der für uns neuen und unbekannten Halle“, sagt Thorsten Jech, neuer Leiter der Theater-AG, „denn wir begreifen unsere Arbeitsgemeinschaft als ganzheitliches Projekt, bei dem alle von der Entwicklung der Szenen über das Layout von Programmheft und Plakat bis hin zum Aufbau von Bühne und Tribüne beteiligt sind.“

Alte Fabrikhalle als Spielort: Für den neuen Leiter der Theater-AG an der Edertalschule, Thorsten Jech, ist dies eine besondere Herausforderung.

In den Tagen vor der Premiere wird an drei Tagen auf Hochtouren geprobt, bevor sich die Schülerinnen und Schüler ihrem Publikum stellen. Das wird dann ein Stück zu sehen bekommen, das - so Jech - „einige nachdenklich stimmende und besinnliche, aber auch teils brachial komische Situationen zeigt.“

Michael Endes Roman „Momo“ beschreibt das Treiben der Organisation der grauen Herren. Sie will die Menschen in einer normalen Durchschnittsstadt dazu bringen, möglichst viel Zeit zu sparen. In Wahrheit aber geht es darum, die Menschen um ihre Zeit zu betrügen: Denn während sie sich bemühen, Zeit für später zu sparen, vergessen sie, miteinander zu lachen und zu weinen, sich zuzuhören oder sich zu streiten, kurzum: miteinander zu leben.

Mehr zu den aktuellen inhaltlichen Veränderungen des Stücks lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Karl-Hermann Völker

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.