Türkisch-deutscher Verein und Kulturring Frankenberg

„FatihTag“ mit dem Kabarettisten Fatih Çevikkollu

Fröhlicher Kölscher Jong: Der Schauspieler und Kabarettist Fatih Çevikkollu servierte im roten Anzug mit breitem Lachen in der Ederberglandhalle scharfe satirische Kost. Foto: Völker

Frankenberg. Sein Lachen ist entwaffnend, manchmal aber auch die gnadenloseste Art, die Zähne zu zeigen. Sobald Fatih Çevikkollu die Bühne der Ederberglandhalle betritt, gibt er sich als Frohnatur aus Köln, respektlos, mehr „deutsch-deutsch“ als Türke.

Einer der eloquent und scharfzüngig die Grenzen überschreitet - selbst wenn der ganze Saal voller „Integrationsverweigerer“, wie er sagt, säße. In Frankenberg nahm er mit einem freundlichen Publikum ganz schnell den Dialog auf.

In deutscher und türkischer Sprache hatte Manfred Berger, Vorsitzender des Türkisch-Deutschen Vereins, den Schauspieler und Kabarettisten Fatih Çevikkollu als bereits vertrauten Gast zur Feier des „FatihTags“ in Frankenberg begrüßt und sich beim Kulturring für die Fortführung der Tradition bedankt, türkischstämmige Kabarettisten einzuladen. „Lachen verbindet, und wir werden gemeinsam wieder viel Vergnügen haben“, wünschte Berger.

Dann gab es von dem Comedian im roten Anzug erstmal einen kleinen Lehrgang im „politisch korrekten Lachen“. „Ich erkenn an eurem Lachen, was ihr gewählt habt“, behauptet er frech, zaubert mit Mimik und Gestik Typen auf die Bühne, sorgt für Stimmung wie „beim Zuckerfest und Opferfest in einem“ und spielt dabei immer auch mit seiner eigenen Identität und Rolle. „Wo warst du?“ - „Beim Türken.“ - „Döner?“ - „Nö, fürn Kopf!“ zitiert er einen fiktiven Besucher.

Mehr über den Auftritt des Kabarettisten Fatih Çevikkollu lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Karl-Hermann Völker

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