Kirche bittet um Spenden

Turm der Frankenberger Liebfrauenkirche muss saniert werden

Der Turm: Kommendes Jahr sollen, sobald das Wetter es zulässt, bestehende Sandsteine gefestigt und fehlende ergänzt werden.

Frankenberg. Drei Jahre schützt nun schon ein provisorischer, recht unansehnlicher Gerüstbau am Portal des Kirchturms der Frankenberger Liebfrauenkirche die Besucher. Bröckelnde Sandsteinstücke hatten im Juni 2014 die evangelische Kirchengemeinde zu dieser vorläufigen Notsicherung gezwungen.

Umfangreiche Untersuchungen wurden notwendig, vor allem aber: Eine Turmsanierung musste finanziert werden.

Inzwischen hat Architekt Johann Heinrich Berghöfer (Münchhausen) an Kosten für eine Sanierung der gesamten Turmfassade einen Betrag von 450 000 Euro ermittelt. Davon sollen im kommenden Jahr, sobald das Wetter es zulässt, bestehende Sandsteine gefestigt und fehlende ergänzt, außerdem soll das Fenster über dem Eingang saniert werden.

„Zur Finanzierung einer solchen Summe benötigen wir eine Förderung des Bundes, der Denkmalpflege und der Landeskirche, aber für diese Sanierung sind auch Mittel unserer eigenen Kirchengemeinde nötig“, heißt es in einem Brief des Kirchenvorstandes an die Gemeinde. Dazu solle das freiwillige Kirchgeld 2017 beitragen, „um das wir Sie sehr herzlich bitten,“ wie es heißt. (zve) 

Wieviel im vergangenen Jahr an freiwilligem Kirchgeld zusammenkam, was davon finanziert wurde und auf welches Konto man jetzt für die Turmsanierung spenden kann,  lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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