TV-Kabarettist Pufpaff fesselte 400 Besucher in der Ederberglandhalle

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„Ganz schlimm, ganz schlimm!“: Sebastian Pufpaff konnte sich in der Ederberglandhalle wunderbar in Rage reden – auch wenn in der deutschen Gesellschaft doch eigentlich fast alle Bürger mit sich und der Welt zufrieden sein sollten.

Frankenberg. Sebastian Pufpaff vereinnahmte die 400 Zuschauer in der Ederberglandhalle von Beginn an. Am Donnerstagabend bot er aber auch für jeden ein wenig "Cholerik to go".

Durch „dicke Nebelpampe“ hatte er sich mit dem Auto von Bad Honnef nach Frankenberg gekämpft, um in der Ederberglandhalle auf fast 400 erwartungsvolle Zuschauer zu treffen. Sebastian Pufpaff fesselte und vereinnahmte sie sogleich wie in einem intimen „Sitzkreis“ - sie durften sich Themen wünschen, ihm Stichworte zurufen. Es schien sich eine Art therapeutischer „Mitmachabend“ anzubahnen.

Doch dann legte der wortgewaltige Gast des Frankenberger Kulturrings los: Für jeden hatte er eine kleine Portion, wie er sagte, „bitterböse Cholerik-to-go“ bereit, war liebenswürdiger Demagoge, zu Tränen gerührter Baumarktkunde, Lenkrad-Aggressor im Reißverschlusssystem und sanfter Burn-out-Moderator zugleich.

Das Publikum in Frankenberg, „nach Wiedereröffnung der Bahnlinie, von jeder Seite eine Stunde Anfahrt“, jedenfalls feierte Sebastian Pufpaff nach zwei Stunden voller Sprachfeuer, Gags und Grimassen mit begeistertem Beifall. Im Foyer gab er anschließend noch Autogramme für seine Fans, bevor ihm das mehrfach süffisant beschworene „Romantik-Hotel“ in Frankenberg erspart blieb.

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