THW übte Rettung einer verschütteten Person in Trümmern der abgerissenen Thonet-Hallen

Zusammenarbeit: Bei der Übung arbeiteten die jugendlichen und erwachsenen THW-Helfer eng zusammen. Szenario: Suche nach einer verschütteten Person im angenommenen Erdbebengebiet. Foto: mjx

Frankenberg. Die Trümmerfelder der vor wenigen Tagen abgerissenen Thonet-Fabrikhallen waren die perfekte Kulisse, es sah dort aus wie nach einem Erdbeben: Inmitten der zusammengefallenen Gebäudereste übten erwachsene und jugendliche Helfer des Frankenberger Technischen Hilfswerks (THW) am Samstagvormittag einen Einsatz unter extrem schwierigen Bedingungen – eben wie nach einem gewaltigen Erdstoß.

Das Szenario: Eine verschüttete Person musste in den Trümmern erst geortet und letztlich aus einem fünf Meter tiefen Schacht geborgen, versorgt und abtransportiert werden.

Insgesamt 16 ehrenamtliche THW-Helfer waren im Einsatz – neun aus dem aktiven Einsatzteam, sieben aus der Jugendgruppe. „Thonet hat uns das Areal zur Verfügung gestellt. Wir machen das zum Lernen. Für uns ist es ein Glück, dass wir mal die Möglichkeit haben, unter solchen Bedingungen zu trainieren“, sagte Einsatzleiter Andreas Roth, er ist auch der Ausbildungsbeauftragte des Frankenberger THW.

Bei der Übung sollten vor allem die jugendlichen THW-Helfer in die Arbeit der Erwachsenen mit einbezogen werden. „Es ist immer wichtig, eine Verbindung zwischen den Jugendlichen und dem Einsatzteam herzustellen.“

Mehr zum weiteren Verlauf der THW-Rettungsübung lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (mjx)

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