Bauarbeiten beginnen nach Europeade

Uferstraße in Frankenberg wird am Montag für Monate gesperrt

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Bauamtsleiter Karsten Dittmar auf der Ehrentribüne in der Uferstraße für den Europeade-Festzug. Am Montag wird die Tribüne abgebaut, dann beginnt unter Vollsperrung der Umbau der Uferstraße. 

Die Uferstraße in Frankenberg wird umgebaut. Die Arbeiten beginnen schon am 22. Juli, am Tag nach der Europeade. Und das unter Vollsperrung.

Beim Festzug am Samstagnachmittag stand die Uferstraße noch im Mittelpunkt, als die gut 5000 Teilnehmer aus der Fußgängerzone zur Wehrweide zogen. Keine zwei Tage später rücken die Baufahrzeuge an. Im Laufe des Montagvormittags wird die Uferstraße zwischen Sparkasse und Parkhaus für Monate komplett gesperrt. Bauamtsleiter Karsten Dittmar erklärt, was geplant ist:

Baustelle

Schon am Montag werden die Leitplanken abgebaut, auch Straßenlaternen, Schilder und Parkscheinautomaten verschwinden. Am Dienstag rücken zwei Fräsen an, die an den folgenden Tagen die Asphaltschicht der Straße und des Gehwegs abfräsen. „Das Material kann anderswo wiederverwendet werden“, sagt Dittmar.

Auch die Verkehrsinsel an der Kreuzung Kanton-Brou-Straße wird abgebaut. Zum Ende der kommenden Woche werden die Betonteile, zum Beispiel die Bordsteine, abgebrochen. Aus der Bremer Straße wird ein Kanal zur Eder verlegt.

„Danach beginnt der große Erdbau“, sagt Dittmar. Die Uferstraße wird bis zu 1,80 Meter tiefergelegt. Der Abtrag werde im Bockental eingebaut, dort soll zwischen den Baugebieten 1/2 und 3/4 ein Landschaftspark entstehen. „Das Material aus der Uferstraße ist unbelastet“, sagt der Bauamtsleiter.

Nach diesem ersten Bauabschnitt bis Jahresende folgt im Frühjahr ein zweiter, der sich auf den Bau des Kreisverkehrs an der Ecke Kanton-Brou-Straße konzentriert. Dort wird später auch die Bushaltestelle ausgebaut.

Verkehr

Der Verkehr wird über Wilhelmstraße, Goßbergstraße und Röddenauer Straße umgeleitet und umgekehrt. Einheimische werden sicherlich über die Oberstadt fahren.

Die Parkplätze an der Uferstraße fallen weg; Parkhaus, Wehrweide und Bremer Straße stehen aber als Parkraum weiter zur Verfügung. Der Kundenparkplatz der Sparkasse bleibt aus der Uferstraße erreichbar.

Die Anwohner zwischen Bremer Straße/Auf der Nemphe und Uferstraße seien informiert, dass sie ihre Grundstücke aus Richtung Innenstadt erreichen können. Der Zebrastreifen am Wasserpark zur Eder hin bleibt während der Bauarbeiten erhalten, ebenso die Unterführung vom Parkhaus zur Wehrweide.

„Wir versuchen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“, sagt Karsten Dittmar. Die Vollsperrung sei aber für die Zeitersparnis nötig.

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