Bedingung für die 550.000 Euro Fördergeld

Umstrittener Wasserpark muss bis November fertig sein

Wasserpark: So soll der neue Wasserpark zwischen Illerplatz (oben) und Uferstraße in Frankenberg einmal aussehen. Der Entwurf stammt von der Planungsgemeinschaft Landschaft und Freiraum Kassel, die auch schon die Pläne für das Frankenberger Bahnhofsumfeld gestaltet hatte.

Frankenberg. Der in Frankenberg viel diskutierte Wasserpark  muss bis November 2015 gebaut sein. Das ist Bedingung für die 550.000 Euro Fördergeld, die die EU jetzt bewilligt hat.

Die 550.000 Euro ist genau die Hälfte der Baukosten von 1,1 Millionen Euro für den Wasserpark, der zwischen Fußgängerzone und Eder entstehen soll. Weitere Zuschüsse von Bund und Land sind eingeplant. „Die Fremdförderung beträgt 83 Prozent, ohne die würde es nicht gehen“, sagte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Der städtische Eigenanteil würde demnach bei rund 185 000 Euro liegen.

Da der Verwendungsnachweis für die EU-Fördermittel bis 10. November 2015 vorliegen muss, muss also der Wasserpark bis zu diesem Termin fertig sein. Er soll zwischen Iller-und-Mones-Platz in der mittleren Fußgängerzone und der Uferstraße entstehen, womit die Öffnung der Stadt zur Eder zumindest in einem Teilbereich verwirklicht werden soll.

Bürgermeister Heß erklärte im Gespräch mit der HNA auch nochmals, warum die Stadt jetzt keine Bürgerbefragung zur Gestaltung des Wasserparks mehr machen könne, wie es die Liberale Fraktion und die Bürgerliste im Parlament gefordert hatten. „Wir bekommen die Förderung nur für den Plan des Wasserparks, den es schon gibt“, sagt Heß und verspricht: „Es wird schön.“

Eine Bürgerversammlung dazu solle es dennoch geben, dann soll vorgestellt werden, wie der Wasserpark aussehen soll. Dazu gehört beispielsweise auch eine Umgestaltung der Uferstraße in diesem Bereich.

Von Jörg Paulus

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