Meldesystem informiert im Notfall den Rettungsdienst

VdK-Mitglieder bekommen Rabatt für Hausnotruf des DRK

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(von links) Kreisverbandsvorsitzender Christian Peter, Thomas Drössler und Kreisverbandsvorsitzender Karl-Friedrich Frese (alle DRK) und VdK-Kreisverbandsvorsitzende Marita Göbel freuen sich über den Kooperationsvertrag, der auch VdK-Mitglieder einen Rabatt einräumt. 

Frankenberg. Ein Kooperationsvertrag mit dem Roten Kreuz ermöglicht Mitgliedern des VdK im Frankenberger Land jetzt einen Rabatt für Hausnotrufsysteme.

Mitglieder des DRK-Kreisverbandes bekommen ihn schon – den fünfprozentigen Rabatt auf die Anschlusskosten für die 18,36 Euro teure Basisversion des so genannten Haus-Notruf-Systems, das älteren oder sich unsicher fühlenden Menschen mehr Sicherheit verschafft und Selbstständigkeit ermöglicht. Neu ist, dass ab sofort auch VdK-Mitglieder von diesem Preisnachlass profitieren, wenn sie die Serviceleistung des DRK in Anspruch nehmen wollen.

Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben jetzt DRK-Kreisvorsitzender Karl-Friedrich Frese und die amtierende Kreisvorsitzende des VdK, Marita Göbel, in den Räumen des DRK in Frankenberg unterzeichnet.

Interessant ist das Angebot vor allem für die, die keinen Pflegegrad haben und die Kosten für das Notrufmeldesystem dementsprechend nicht von der Pflegekasse erstattet bekommen oder aber für Pflegebedürftige, die über die Standardversion des Haus-Notrufs hinausgehende Leistungen in Anspruch nehmen wollen, die die Kasse dann nicht trägt.

Gemeinsames Anliegen beider Partner sei es, den Menschen zu helfen, und oftmals hätten DRK und VdK auch mit den gleichen Menschen zu tun, sagte DRK-Kreisvorsitzender Frese. Auch Kreisverbandsgeschäftsführer Christian Peter sprach von einer „fruchtbaren Kooperation“ – sowohl für die Vertragspartner als auch für die Mitglieder.

Es entspreche auch der Philosophie des VdK, dass man den Menschen ermögliche, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben, sagte Marita Göbel. „Da passt das genau rein“, kommentierte Karl-Friedrich Frese die Vereinbarung.

Im Altkreis Frankenberg hätten bereits 298 Menschen einen Haus-Notruf, teilte Thomas Drössler mit, der zuständiger Ansprechpartner beim DRK-Kreisverband ist. Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer liege bei 81 Jahren.

So funktioniert der Hausnotruf:

Der DRK-Kreisverband betreibt seit 1994 ein Hausnotruf-Meldesystem. Neben dem eigentlichen Notruf, der automatisch an die Leitstelle in Korbach geht, verfügt dieses System auch über eine Überwachungsfunktion. Der Hausnotruf-Teilnehmer muss zweimal täglich die so genannte Tagestaste drücken. Wird dieses vergessen, meldet sich die Leitstelle nach 24 Stunden bei dem Teilnehmer und leitet bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ein. Zusätzlich erhält der Teilnehmer einen mobilen Handsender, den er immer bei sich trägt. Ein Notruf wird durch einfaches Drücken dieser Taste ausgelöst und es wird dann automatisch eine Verbindung zur Leitstelle in Korbach hergestellt. Von dort aus wird die erforderliche Hilfe veranlasst, beispielsweise Verständigung von Nachbarn oder Angehörigen, der Sozialstation oder des Rettungsdienstes. 

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