Sportangebot soll erhalten bleiben

Frankenauer Tennis-Club kauft Tennishalle von Gesellschaft

Offizielle Übergabe: (von links) Die Geschäftsführer Rainer Gunkel und Norbert Rober von der Vorbesitzer-Gesellschaft Tennishalle Frankenau GmbH überreichen einen symbolischen Schlüssel an Uwe Eimer vom Tennis-Club (TC) Frankenau. Hier mit (hinten von links) TC-Mitglied Michael Kahler, Frankenaus Bürgermeister Björn Brede, TC-Mitglied Jan Stachon sowie Carsten Habermann vom Sportkreis Waldeck-Frankenberg.
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Offizielle Übergabe: (von links) Die Geschäftsführer Rainer Gunkel und Norbert Rober von der Vorbesitzer-Gesellschaft Tennishalle Frankenau GmbH überreichen einen symbolischen Schlüssel an Uwe Eimer vom Tennis-Club (TC) Frankenau. Hier mit (hinten von links) TC-Mitglied Michael Kahler, Frankenaus Bürgermeister Björn Brede, TC-Mitglied Jan Stachon sowie Carsten Habermann vom Sportkreis Waldeck-Frankenberg.

Der Frankenauer Tennishalle drohte die Schließung, weil die Besitzer sie nicht weiter betreiben wollten und auch keinen Käufer fanden. Der Tennis-Club Frankenau hat sie gekauft.

Frankenau – Um es gleich vorwegzunehmen: Der Tennis-Club (TC) Frankenau ist als Käufer für die Halle eingesprungen, um das Angebot für den Tennissport in der Region zu sichern. Die Mitglieder wollen die Tennishalle ehrenamtlich betreiben. Vor wenigen Tagen erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe von den bisherigen Eigentümern, der Tennishalle Frankenau GmbH, an den TC-Vereinsvorsitzenden Uwe Eimer.

Außer der Tennishalle in Frankenau gebe es aktuell im Landkreis nur noch eine weitere in Korbach, teilte er mit.

Zur Erinnerung: Die 114 Mitglieder der Tennishalle Frankenau GmbH, die die Halle vor zwölf Jahren gekauft hatten, wollten sie seit mehreren Jahren verkaufen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass viele der Mitglieder bereits älter sind. Da sich kein passender Interessent fand, wollten die Gesellschafter die Halle in der vergangenen Saison schließen. „Dieser Schließung will der TC entgegenwirken“, schrieb der Frankenauer Tennis-Club damals in einer Pressemitteilung. Die Halle in Frankenau sei wegen ihrer zentralen Lage in den vergangenen Jahren Austragungsort des Jugendtrainings vieler Vereine, des Kreiskadertrainings sowie der Kreismeisterschaften gewesen.

„Ich bin froh, dass alles geklappt hat“, sagte Uwe Eimer jetzt beim Pressetermin. Es sei ein langer Weg gewesen. Die Vereinsmitglieder hätten zustimmen und der Verein habe diverse Förderanträge stellen müssen. Laut Finanzierungskonzept reichten die Einnahmen für Tilgung und laufende Kosten wie Strom, Heizöl, Wasser und Versicherungen aus. Personalkosten würden nicht entstehen: „Wir machen das ehrenamtlich“, sagte der Kassierer. Wie berichtet, hat der Tennis-Club Frankenau zur Finanzierung des Kaufs ein Darlehen von 60 000 Euro aufgenommen. Die Stadt Frankenau unterstützt den Kauf mit zehn Prozent des Kaufpreises, bis maximal 3000 Euro.

Auch der Landkreis gibt Geld dazu. „Uns war sehr daran gelegen, dass die Tennishalle fortbesteht“, betonte Carsten Habermann, als Vertreter von Sportkreis und Landkreis. „Wir werden das natürlich auch fördern“, bekräftigte er. Die Auslastung der Halle sei ja jetzt schon super, lobte Habermann und ergänzte: „Respekt, was ihr geleistet habt.“

Kassenwart Jan Stachon hatte zuvor mitgeteilt, dass die Halle derzeit bereits zu 50 Prozent mit Kindern und Jugendlichen ausgelastet sei. Insgesamt kämen 120 in der Woche.

Frankenaus Bürgermeister Björn Brede sprach von einer „Bilderbuchlösung“. Er sei stolz und dankbar, dass der TC die Tennishalle für Frankenau erhalten habe. „Das ist toll für die Jugendarbeit hier im Sportkreis.“ tennis-frankenau.de

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