Feuerwehr

Martin Trost bleibt Stadtbrandinspektor in Frankenberg

Jahreshauptversammlung aller Frankenberger Feuerwehren: (von links) Bernd Berghöfer (stellvertretender Kreisbrandinspektor), Andreas Vesper (neuer stellvertretender Stadtbrandinspektor), Martin Trost (Stadtbrandinspektor), Stefan Stroß (stellvertretender Stadtbrandinspektor) und Bürgermeister Rüdiger Heß.
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Jahreshauptversammlung aller Frankenberger Feuerwehren: (von links) Bernd Berghöfer (stellvertretender Kreisbrandinspektor), Andreas Vesper (neuer stellvertretender Stadtbrandinspektor), Martin Trost (Stadtbrandinspektor), Stefan Stroß (stellvertretender Stadtbrandinspektor) und Bürgermeister Rüdiger Heß.

Der 50 Jahre alte Martin Trost ist auch in den nächsten fünf Jahren Stadtbrandinspektor in Frankenberg.

Frankenberg - Während der Jahreshauptversammlung aller Feuerwehren der Stadt Frankenberg wurde Trost einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Von den 130 anwesenden Einsatzkräften gab es nur eine Stimmenthaltung.

Seit 1999 geht Martin Trost nun in seine fünfte Amtszeit als Stadtbrandinspektor, sein inzwischen verstorbener Vater und Ehrenstadtbrandinspektor Manfred Trost führte von 1978 bis 1999 die Frankenberger Wehren. Nach seiner Wiederwahl bedankte sich Martin Trost nicht nur für die gute Zusammenarbeit, sondern auch für die finanziellen Aufwendungen der Stadt in den Brandschutz. „Was die Stadt Frankenberg für die Sicherheit ihrer Bürger unternimmt, das ist nicht überall so“, sagte Trost. Sein Dank galt auch den Hilfsorganisationen wie Polizei und THW für die Zusammenarbeit sowie allen Einsatzkräften für die geleistete Arbeit.

Ebenfalls in offener Abstimmung wurden die beiden stellvertretenden Stadtbrandinspektoren gewählt. Bei einer Enthaltung wurde Stefan Stroß (50) als Stellvertreter bestätigt. Für die Besetzung des zweiten stellvertretenden Stadtbrandinspektors hatte der Wehrführerausschuss Andreas Vesper (34), Kreisausbilder und Wehrführer der Feuerwehr Friedrichshausen, vorgeschlagen. Jörg Paulus (Viermünden) hatte aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert. Vesper wurde einstimmig gewählt.

183 Einsätze im Jahr 2020

Nach den Worten von Martin Trost sind in den Einsatzabteilungen der städtischen Wehren 300 Feuerwehrleute aktiv, zehn Helfer und ein Notarzt in der First-Responder-Gruppe. 2020 wurden 183 Einsätze, darunter 54 Brände, bewältigt. „19 Personen wurden gerettet, acht Personen konnten nur noch tot geborgen werden“, berichtete Trost.

Von 88 Jugendlichen in den Jugendwehren und 36 Kindern in den Bambini-Gruppen in Viermünden und Schreufa sprach die stellvertretende Stadtjugendwartin Selina Tschirner.

Neues Feuerwehrzentrum

„Ich bin stolz, Bürgermeister einer Stadt mit so guten Feuerwehren zu sein“, sagte Rüdiger Heß. „Es wird kommen“, sagt der Bürgermeister zum Stand des Neubaus eines Feuerwehrzentrums. „Das Geld ist da. Wir freuen uns darauf, den Spatenstich bald machen zu können.“ Heß versprach, auch die Ausrüstung aller Stadtteil-Wehren auf dem neuesten Stand zu halten.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Versammlung in den weit geöffneten Fahrzeughallen der Frankenberger Feuerwehr statt.

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