59 Kilometer Länge

SPD plant Wanderweg durch alle Frankenberger Stadteile

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Wanderweg zu allen Frankenberger Stadtteilen: Den Plan präsentieren vor dem Alten Rathaus (vorne von links) Silvia Henk vom Touristikbüro, Friedhelm Schneider, der die Strecke ausgesucht hat, die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer, der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Tobias Eckert sowie weitere Vertreter der SPD Frankenberg.

Frankenberg. Die Frankenberger SPD hat einen Rundwanderweg entworfen, der alle zwölf Dörfer verbindet und auf deren Schönheiten und Besonderheiten aufmerksam machen soll.

Die Strecke ist 59 Kilometer lang, führt von der Ederberglandhalle zu allen zwölf Stadtteilen und kann in zwei bis drei Tagen erwandert werden.

Der Weg basiert auf Wandertouren, zu denen der SPD-Ortsverein in den vergangenen zwei Jahren eingeladen hatte. „Wir wollen damit den sanften Tourismus und die regionale Wertschöpfung fördern“, sagte die Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer, als sie das Projekt „Frankenberger Weg“ dem tourismuspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Tobias Eckert bei dessen Besuch in Frankenberg vorstellte.

Ausgesucht hat die Strecke SPD-Mitglied Friedhelm Schneider. „Es ist kein Grenzgang, denn der Weg führt in die Orte hinein, nicht drumherum. Die Tour geht meist über Feldwege und nutzt auf vielen Teilstrecken bereits bestehende Wanderwege, wie die Extratouren Knebelsrod bei Friedrichshausen und Butzmühlenweg bei Schreufa und Hommershausen“, erläutert Schneider.

Allerdings ist der „Frankenberger Wanderweg“ noch nicht als eigenständiger Weg ausgezeichnet. Er besteht derzeit erst aus einer auf einer großen Karte per Hand eingezeichneten Route.

„Wir planen aber, einen Flyer zu erstellen, und prüfen derzeit, ob wir dafür einen Zuschuss aus dem Leaderprogramm der Region Burgwald-Ederbergland bekommen“, sagte Landtagsabgeordnete Sommer. Auch verfolgt die SPD das Ziel, den Weg zertifizieren zu lassen. Ob der Ortsverein das alleine stemmen kann, ist noch nicht klar.

Mehr über den geplanten Flyer und wie Gastronomie-Betriebe eingebunden werden sollen, lesen sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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