Weihnachten vorgezogen: 80 Wünsche erfüllt

Ritterburg für die evangelische Kindertagesstätte Battenberg: Die Jungen und Mädchen hatten sich eine Ritterburg gewünscht – der Wunsch ging in Erfüllung. Foto: mjx

Frankenberg. Bescherung für fast 100 Jungen und Mädchen: In die Scheune der Frankenberger Walkemühle kam zwar kein Weihnachtsmann, dafür Mitglieder des Kaufmännischen Vereins.

„Wir können heute über 80 Wünsche erfüllen“, verkündete Andrè Kreisz, Vorsitzender der Frankenberger Kaufleute. Die Wünsche hatten die Kinder bis 16 Jahren in den vergangenen Wochen am Weihnachtswunschbaum in der Stadt abgeben können - mehr als 900 Wunschzettel wurden aufgehängt.

Viele Wünsche wurden erfüllt, Kinder und Eltern waren begeistert. Der Dank von Andrè Kreisz galt den heimischen Kaufleuten und Sponsoren - die Aktion „Wir erfüllen Weihnachtswünsche der Kinder“ gibt es schon das fünfte Mal.

Verteilt wurden die Geschenke von Margit Finger, Heike Fleck, Markus Funk, Christina Mende und Johann Wagner vom Kaufmännischen Verein. Die neun Monate alte Lena aus Frankenberg bekam ein Spielzeug für die Badewanne, der dreijährigen Lennox aus Hallenberg ein Müllauto. Die Brüder Felix, Jonas und Tobias aus Rosenthal hatten sich ein Rennauto, ein Spielemagazin und das „Spiel des Lebens“ gewünscht - jeder Wunsch wurde erfüllt. „Die Kinder kommen aus der ganzen Region, von Marsberg bis Marburg, von Bad Berleburg bis Gemünden“, erklärte Kreisz.

Ein besonderer Wunsch wurde der fünfjährigen Clara aus Frankenberg erfüllt: einen Kinderwecker, „weil ich nächstes Jahr in die Schule komme“. Eine Fahrt mit einem Fendt-Traktor hatte sich der junge Noah aus Haina gewünscht - mit dem Kommentar „Toll, cool“ konnte er an der Walkemühle starten.

Auch zwei Kindergärten hatten ihren Wunschzettel abgegeben: Für die Kindertagesstätte in Battenberg durften die Jungen und Mädchen eine Ritterburg mitnehmen, für den Kindergarten in Birkenbringhausen gab es ein Spiel und ein Puzzle. Bei der Bescherung hatte Johann Wagner vom Kaufmännischen Verein alle Hände voll zu tun. „Das wächst mir bald über den Kopf“, gestand er.

Auf eine Fahrt nach Wiesbaden darf sich Mathis aus Allendorf-Eder freuen. Er hatte sich einen Tag beim DNA-Experten Dr. Harald Schneider vom Landeskriminalamt gewünscht. „Dr. Schneider sagte bei diesem Wunsch sofort zu“, berichtete Wagner bei der Übergabe. Ein Praktikum bei Viessmann hatte sich Justin aus Battenberg gewünscht und Wagner konnte erzählen: „Das Unternehmen will alles unternehmen, um dieses Anliegen zu erfüllen.“ Einen Fernseher fürs Kinderzimmer gab es schließlich für die Brüder Lian, Leandro und Timon aus Battenberg. Aber Wagner legte fest: „Der Jüngste darf das Programm bestimmten.“ (mjx)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.