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Weihnachtsbäume auf den letzten Drücker in Frankenberg

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Von: Denise Dörries

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Auf dem Bild verpacken Patrick Mettken (links) und Jörg Kinold eine Tanne transportsicher mit dem Netztrichter.
Wer am letzten Tag vor Heiligabend, noch einen Weihnachtsbaum gesucht hat, hatte Glück: Im Frankenberger Land konnte man am 23. Dezember noch bei einigen Händlern einen Baum bekommen. Auf dem Bild verpacken Patrick Mettken (links) und Jörg Kinold eine Tanne transportsicher mit dem Netztrichter. © Denise Dörries

Kurz vor Weihnachten hat der Tannenbaum noch gefehlt? Keine Sorge, wer einen Tag vor dem heiligen Abend noch einen Baum suchte, hatte gute Chancen. In Frankenberg war die Baum-Auswahl noch üppig.

Frankenberg – Zahlreiche Tannen in sattem Grün stehen auf dem Rewe-Parkplatz an der Ruhrstraße in Frankenberg. Die Auswahl ist üppig und große sowie kleine Bäume stehen noch zum Verkauf an den Ständen von Jörg Kinold. Die meisten Bäume verkaufen Betriebsleiter Jörg Kinold und sein Team rund eine Woche vor Weihnachten, in diesem Jahr am vierten Adventswochenende. „Am beliebtesten unter den Kunden ist der Zwei-Meter-Baum“, berichtet Kinold. Ein paar Kurzentschlossene Käufer würden auch noch kurz vor den Festtagen kommen, das sei aber selten, meint Kinold mit seiner rund 30-jährigen Erfahrung im Weihnachtsbaumgeschäft.

Keine Preissenkung kurz vor den Festtagen

Die Bäume an den Verkaufsständen von Kinold kommen aus der Region, aus Braunshausen und Schmallenberg. „Wir haben dieses Jahr wirklich schöne Tannen mit vollen Spitzen dabei“, berichtet er. Die Preise lassen sich an der Größe des Baumes festmachen. Der Preis für einen Weihnachtsbaum beginnt bei 19 Euro pro Meter. Kurzfristige Käufer profitieren nicht bei den Preisen, da die Bäume bis Verkaufsende nicht rabattiert werden: „Wir gehen mit dem Preis nicht runter, weil es sonst unfair gegenüber den anderen Kunden wäre“, sagt Kinold.

Zu den kurzfristigen Baumkäufern zählt am Donnerstag, 22. Dezember, auch Martina Cramer. „Ich brauche einen schmalen Baum“, erzählt sie Patrick Mettken aus dem Kinold-Team. Groß darf er aber sein. Auswahl gibt es noch genug und am Ende wird es eine über zwei Meter große Nordmanntanne, die nur knapp ins Auto passt.

Noch pünktlich zu Weihnachten hat Martina Cramer einen Baum gekauft.
Noch pünktlich zu Weihnachten hat Martina Cramer einen Baum gekauft. Zusammen mit Patrick Mettken hob sie die zwei Meter große Tanne in ihr Auto. © Denise Dörries

Durch das regnerische Wetter kurz vor Weihnachten werden die Bäume nass. Mettken gibt einen Tipp: „Um den Baum richtig trocken zu bekommen, sollte er ausgepackt und in den Keller oder die Garage gestellt werden.“ Dafür sollte ein Tag ausreichen.

Bis einen Tag vor Heiligabend, 23. Dezember, 18 Uhr konnten die Kinold-Bäume in Frankenberg noch an Verkaufsstellen erworben werden: auf dem Rewe-Parkplatz, neben dem Möbelgeschäft Jysk in der Ruhrstraße und auf dem Parkplatz von Edeka Schwebel. Nadelbäume, die keinen Abnehmer finden, werden zum Teil als Tierfutter verwendet oder entsorgt und beispielsweise zum Heizen benutzt.

Gärtnerei Kopp setzt auf regionale Tannen

Auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite haben Kurzentschlossene noch Glück. Hier gibt es bis zum Nachmittag des 23. Dezembers noch Tannenbäume von der Gärtnerei Kopp aus Burgwald zu kaufen. Die Gärtnerei setzt bei ihren Tannen ebenfalls auf Regionalität und verkauft Bäume aus dem Burgwald und aus dem Sauerland. Übrig gebliebene Bäume werden in der Gärtnerei wieder verwendet, beispielsweise um Gestecke und Kränze zu binden.

Ähnlich wie bei der Konkurrenz wurden auch hier am Wochenende des 4. Advents die meisten Bäume verkauft. „Es gibt noch einige, die kurz vor Weihnachten ihre Tanne kaufen, dann müssen sie das nehmen, was noch da ist“, erzählt Uwe Pleißner, Aushilfe am Verkaufsstand der Gärtnerei Kopp. (Denise Dörries)

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