Weihnachtsbeleuchtung in Frankenberg hing schon vor Totensonntag

Weihnachtsbeleuchtung in der Frankenberger Bahnhofstraße: Dass sie bereits vor Totensonntag hängt, findet Frankenbergs Pfarrer Schiffner persönlich nicht ganz so gut. Foto: Daum

Frankenberg. Wer durch die Fußgängerzone gegangen ist, dem wird es aufgefallen sein: Die Weihnachtsbeleuchtung hängt bereits - schon ein paar Tage vor Totensonntag.

„Wenn wir die Lichter bereits angemacht hätten, wäre das sicherlich ein Problem gewesen“, sagte Stadtpressesprecher Wolfgang Danzeglocke auf die Frage der HNA, warum die Weihnachtsbeleuchtung schon so früh angebracht worden ist. „Aber die Lichter brennen eben noch nicht. Und angeschaltet werden sie auch erst ab morgen - aus Respekt vor dem Totensonntag.“

Danzeglocke betonte, dass es aus organisatorischen und logistischen Gründen für die Stadt nicht möglich sei, die Weihnachtsbeleuchtung erst am Tag nach Totensonntag anzubringen, wenn man sie am gleichen Tag auch anschalten wolle. „Daher wurde sie schon vor Totensonntag aufgehängt“, so der Stadtsprecher, der darauf hinweist, dass größere Städte im Deutschland - im Gegensatz zu Frankenberg - sogar schon vor Totensonntag die Beleuchtung angestellt hätten. „Ich habe gehört, dass seit dieser Woche ausgerechnet im katholisch geprägten München schon alles weihnachtlich geschmückt ist und auch bereits Lampen brennen. Das wird es bei uns nicht geben.“

Was der evangelische Pfarrer Horst Schiffner zu diesem Thema sagt, lesen Sie in der gedruckten Sonntag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Philipp Daum

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