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Weihnachtsgottesdienste in Waldeck-Frankenberg ohne Corona-Einschränkungen

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Von: Jörg Paulus

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Christvesper in der Lambertikirche
An Heiligabend wird in vielen Kirchengemeinden auch wieder das Krippenspiel aufgeführt. Das war in den vergangenen beiden Jahren wegen der Corona-Pandemie nicht überall möglich.  © Agenturen

Nach den Corona-Einschränkungen der vergangenen beiden Jahre können die Gottesdienste an Heiligabend und den Weihnachtstagen diesmal deutlich unbeschwerter stattfinden. In den Kirchen gibt es auch wieder Krippenspiele und Abendmahl.

Waldeck-Frankenberg - „Die Corona-Lage hat sich entspannt. Wir können wieder unbefangener Gottesdienste feiern, auch mit Chören und Musikgruppen. Das freut wohl alle in den Kirchengemeinden!“ Das sagt Petra Hegmann, die Dekanin im evangelischen Kirchenkreis Eder, vor dem anstehenden Weihnachtsfest.

2020 waren wegen der Corona-Pandemie keine Präsenz-Gottesdienste an Weihnachten möglich, 2021 fanden sie mit Hygienekonzepten oder im Freien statt. Diesmal gibt es im Prinzip keine Einschränkungen. „Ich brauche diese Gemeinschaft an dem besonderen Ort Kirche“, freut sich Dekanin Hegmann auf die Weihnachtsgottesdienste.

„Hier wird mein Herz weit für Gottes Gegenwart und ich bekomme neue Kraft für den Alltag. Die Verheißung von Frieden auf Erden ist aktuell wie schon lange nicht mehr. Aber auch Videogottesdienste werden nachgefragt, und darum bieten wir sie weiterhin an.“ 

Energiekrise: Kirchen könnten weniger beheizt sein

Allerdings sollten sich die Gottesdienstbesucher warm anziehen. Wegen der Energiekrise könnten die Kirchen nicht so geheizt sein wie gewöhnlich. „Einige Kirchengemeinden heizen für die Weihnachtsgottesdienste etwas mehr, andere empfehlen warme Kleidung und eine mitgebrachte Decke“, sagt Dekanin Hegmann.

„Dem kann ich mich nur anschließen“, sagt Hegmann. „Und ich bitte alle, nicht zu vergessen: Auch in kühlen Kirchen ist Weihnachten ein herzerwärmendes Fest! Das sollten wir uns auch durch ungewohnte Umstände nicht nehmen lassen. Zumal es uns, verglichen mit den Lebensumständen vieler anderer Menschen, vergleichsweise gut geht. Es wäre auch ein schwieriges Signal, wenn wir die Energiekrise einfach ignorieren würden.“

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