Enkeltrick-Versuch: 83-Jährige erhielt Anruf von vermeintlicher Enkelin

Frankenberg. Einen erneuten „Enkeltrick“-Betrugsversuch hat es in Frankenberg gegeben. Erst am vergangenen Donnerstag hatte sich in Frankenberg ein „Enkeltrick“ ereignet.

Eine 71-jährige Frau sollte um 3000 Euro betrogen werden.

Wie am Dienstag bekannt wurde, ereignete sich in Frankenberg in der vergangenen Woche ein weiterer „Enkeltrick“-Versuch. Dank eines aufmerksamen Mitarbeiters der Sparkasse konnte der Betrug jedoch vereitelt werden.

Eine 83-Jährige war laut Polizei von ihrer vermeintlichen Enkelin angerufen worden, die nach einem Immobilienkauf eine Notlage vortäuschte und nun dringend einen mittleren fünfstelligen Betrag benötigt. In weiteren Telefonaten bestätigten vermeintliche Rechtsanwälte diese Notlage.

Nachdem die Seniorin sich zu einer Zahlung bereit erklärte, verständigten die Betrüger sogar ein Taxi, um die Seniorin zur Bank zu fahren. Ein Mitarbeiter der Sparkasse roch aber den Braten, hinterfragte die Abhebung und vereitelte so die Tatvollendung, heißt es in einer Pressemitteilung der Beamten.

Tipps der Polizei:

• Fragen Sie immer nach dem Namen eines Anrufers.
• Vergewissern Sie sich, ob es sich tatsächlich um Ihren Verwandten handelt. Informieren Sie sich bei Ihrer Familie und rufen Sie nur Ihnen bekannte Telefonnummern an.

• Vorsicht bei Forderungen nach Bargeld am Telefon

• Legen Sie den Hörer auf, wenn der Anrufer Bargeld von Ihnen verlangt.

• Übergeben Sie fremden Menschen niemals Bargeld oder Wertsachen.

• Informieren Sie unverzüglich die Polizei (Notruf 110), wenn Sie einen solchen Anruf erhalten oder der Anruf Ihnen verdächtig vorkommt. (jun)

Rubriklistenbild: © dpa

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