Weihnachtsmarkt

Wenig Buden und  wenig Besucher auf dem Frankenberger Obermarkt

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Für Menschen in Not setzten sich beim Frankenberger Weihnachtsmarkt Carolin Look, Malika Sauer und Jana Naumann (von links) ein. Sie verkauften Geschenke.

Frankenberg – Lichterketten und die beleuchteten Giebel an den Fachwerkhäusern am Obermarkt sorgten für eine vorweihnachtliche Atmosphäre, das Kinderkarussell drehte seine Runden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt konnten die Menschen den heißen Glühwein gut gebrauchen. Besondere Stimmung wollte beim Frankenberger Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt diesmal allerdings nicht aufkommen. 

Die wenigen Stände und das Angebot der Aussteller waren überschaubar – die Anzahl der Besucher auch.

„Wegen Krankheit haben einige Aussteller leider kurzfristig abgesagt“, bedauerte Bernhard Becker. Er hatte den Weihnachtsmarkt der Altstadtinitiative auf die Beine gestellt. Auch bei den Ausstellern kam keine rechte Freude auf: „Es läuft durchwachsen, wir müssen zufrieden sein“, sagten Ludwig und Susanne Kahlke aus Goddelsheim. Sie hatten schöne Geschenk- und Dekoartikel aus Holz im Angebot.

Kritischere Töne schlugen die Aussteller Klaus Willeke aus Brilon und Sabine Farhadi aus Bad Wildungen an. „Wenn man den Weihnachtsmarkt heute sieht, ist das schon traurig. Früher hatte der Markt viel Charme.“

An dem geringen Besucherinteresse konnten auch die musikalischen Darbietungen nichts ändern. Das Glockenspiel am Rathaus ließ seine Melodien erklingen, Dane&Dave sangen Oldies und die Posaunen trugen Weihnachtslieder vor.

Ein Versprechen gab Organisator Bernhard Becker bereits ab: „Den Frankenberger Weihnachtsmarkt wird es auch im kommenden Jahr wieder geben. Dann aber mit mehr Attraktionen.“

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