Hunderte Gäste beim Festkommers

Wiesenfeld feiert 777 Jahre Dorfgeschichte

Historisch: Anhand der Trachten von Johannitern, Hugenotten, Waldensern und Perbálern ließ der Heimatverein Wiesenfeld die Dorfgeschichte mit der Integration von Zuwanderern deutlich werden.

Wiesenfeld. Ein buntes Fest feiern die Wiesenfelder an diesem Wochenende anlässlicher ihrer 777-jährigen Dorfgeschichte.

Viele freundschaftliche Begegnungen, ausgelassene Stimmung, qualitätvolle Musik und ein großes Lob vom Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübke für eine „hervorragende Dorfgemeinschaft“ bestimmten am Wochenende das Fest „777 Jahre Wiesenfeld“.

Viele hundert Menschen feierten mit den Gastgebern in Burgwalds kleinstem Ortsteil am Freitag beim Festkommers, alle Senioren der Großgemeinde trafen sich am Samstagmorgen zu ihrem Frühlingsfest mit Brunch und buntem Programm.

Auf die Bänke

Abends ließ die Band „Donau Power“ das Festzelt beben: Schon bei den ersten Stücken standen die Zuhörer klatschend auf den Bänken.

Schirmherr Bürgermeister Lothar Koch hatte am Freitagabend im voll besetzten Zelt die Gäste willkommen geheißen, teilweise sogar in ungarischer Sprache.

Wiesenfeld feiert 777. Geburtstag

Er lobte die offene und hilfsbereite Atmosphäre in Wiesenfeld sowie das große Engagement, mit dem die junge Generation sich seit Jahren und jetzt wieder beim Ausrichten des Festes eingebracht habe.

Koch überreichte der Dorfgemeinschaft eine eiserne Figur, Silhouette des Hugenottenwanderers mit Stab, die als Signet auch den Fernwanderweg ziert.

Als eine „Geschichte der Glaubenstraditionen“, die für kommende Generationen noch Grundstein des Handelns sein müssten, bezeichnete Ortsvorsteher Günter Beck in seiner Rede die vergangenen 777 Jahre.

Zu Beginn hatten Pascal Clement und Jan Heiner als Moderatoren des Abends an die 750-Jahr-Feier mit historischem Marktfest im Jahr 1988 erinnert.

Nicht nur für Hugenotten und Waldenser war das Dorf zur Heimat geworden, sondern auch für ungarndeutsche Heimatvertriebene. Der Perbáler Bürgermeister Lásló Varga (links) betonte die verbindende Kraft der Partnerschaft, als er ein Bild als Geschenk an Bürgermeister Lothar Koch und Ortsvorsteher Günter Beck überreichte. (zve)

Mehr über die 777-Jahr-Feier in der gedruckten Montagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.