Künstlerinnen gestalteten Kunstwerk aus Holz

Riesiges Holz-Fahrrad am Frankenberger Ederufer

Das Bild zeigt das Wind-Fahrrad am Ederufer in Frankenberg mit  (von links): Organisator Jörg Näther von der Stadt Frankenberg zusammen mit den Künstlerinnen Anke und Kirsten Sauer sowie den Geschwistern Anastasia (9 Jahre) und Alexandros Malis (12 Jahre).
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Das Wind-Fahrrad am Ederufer in Frankenberg mit (von links): Organisator Jörg Näther von der Stadt Frankenberg zusammen mit den Künstlerinnen Anke und Kirsten Sauer sowie den Geschwistern Anastasia (9 Jahre) und Alexandros Malis (12 Jahre).

Vier Meter breit und 3,60 Meter hoch ist ein hölzernes Wind-Fahrrad, das seit Samstag den Radweg am Frankenberger Ederuferpark ziert.

Frankenberg - „Das Kunstwerk ist eine Mischung aus Plastikerei und Windkunst“, sagen die beiden Künstlerinnen Anke und Kirsten Sauer aus Kaden im Westerwald, die das übergroße, hölzernes Wind-Fahrrad gestaltet haben, das jetzt die Ederuferpromenade in Frankenberg ziert.

Vor einem Jahr hatten die beiden Schwestern schon die beliebten 3D-Fotofiguren der Philipp-Soldan-Knaggen am Landratsamt und vor dem historischen Rathaus entworfen. Am Samstag gestalteten sie das vier Meter breite und 3,60 Meter hohe Holzrad mit rotem Rahmen und schwarzen Räder. Bis zum Samstagabend verzierten sie ihr neuestes Kunstwerk mit insgesamt 62 bunten Windrädern – 31 auf jeder Seite. Kräftig unterstützt wurden sie dabei von Kindern und einigen Eltern. Bei der Mitmach-Aktion zum Thema Rad und Geschwindigkeit durften sie sich aktiv am Werden des Kunstwerks beteiligen. Kinder durften den Fahrrad-Weg mit Kreide bemalen.

Wind, Mobilität, Lebensfreude

„Mit unserem Werk wollen wir insbesondere den Wind, die Mobilität und die Lebensfreude darstellen. Vor allem beim Fahrradfahren erfahren die Menschen einen steten Wechsel von Landschaft und Himmel, von Wind und Licht, von Raum und Klima“, stellten die Künstlerinnen ihre Arbeit vor. Im Zentrum für Wind, Kunst und Kultur im Westerwald (WiKuKu) arbeiten Anke und Kirsten Sauer schon seit Jahren an Wind- und Mobilitätsspielen. Erst vor kurzem nahmen sie in Thailand mit ihrer Ausstellung an einer Aktion für Dracheninstallationen teil – und wurden für ihre Kunst auch ausgezeichnet.

In Frankenberg handelte es sich um eine Aktion im Rahmen des noch bis 13. September laufenden „Stadtradelns“, an dem bisher 522 Radler aus 64 Teams teilnehmen. In den vergangenen zwei Wochen haben sie auf ihren Bikes schon 58 557 Kilometer zurückgelegt und dadurch mittlerweile schon neun Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart. Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß hofft, „dass auch in der letzten Aktionswoche noch weitere Bürger beim Stadtradeln mitmachen.“

Nach seinen Worten soll der neue Radweg an der Uferstraße in den nächsten Wochen noch weiter verbessert werden – unter anderem mit einer Fahrradstation zum Abstellen der Räder und einer Ladestation zum Aufladen der E-Bikes.  

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