1. Startseite
  2. Lokales
  3. Frankenberg / Waldeck
  4. Frankenberg (Eder)

Winterdienst in Waldeck-Frankenberg ist gut gerüstet

Erstellt:

Von: Susanna Battefeld

Kommentare

Florian Hampel von der Straßenmeisterei Frankenberg sitzt in der Fahrerkabine eines Streu- und Räumfahrzeuges. In der Mitte ist der Monitor der computergesteuerten Streuanlage zu sehen.
Florian Hampel von der Straßenmeisterei Frankenberg sitzt in der Fahrerkabine eines Streu- und Räumfahrzeuges. In der Mitte ist der Monitor der computergesteuerten Streuanlage zu sehen. © Battefeld, Susanna

Die Straßenmeistereien in Waldeck-Frankenberg sind auf den bevorstehenden Winter gut vorbereitet. Das hat Hessen-Mobil am Freitagmorgen – passend zum Neuschnee – bei einem Pressegespräch mitgeteilt.

Waldeck-Frankenberg – Alle Salzlager seien „randvoll“, sagte Harry Kirschner, der Leiter der Straßenmeistereien Frankenberg und Korbach. Hessen-Mobil hat nach Auskunft von Pressesprecherin Leonie Röntgen in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder und Kassel insgesamt 22 000 Tonnen Salz und 1500 Liter Magnesium-Chlorid-Lösung eingelagert. Verteilt ist die Menge auf 14 Salzhallen und fünf Silos in den elf nordhessischen Straßenmeistereien.

„2000 Tonnen davon sind hier in Frankenberg“, ergänzte Harry Kirschner. „Die Menge sollte für einen normalen Winter ausreichen.“

Wie in der Vergangenheit setze man auf vorbeugenden Winterdienst: „Auch am Freitagmorgen haben wir aufgrund des Wetterberichtes präventiv gestreut“, berichtete Kirschner. Der Winterdienst starte morgens um drei Uhr, damit die Straßen dann zum Berufsverkehr frei seien, sagte Leonie Röntgen.

Um wenig Salz zu verbrauchen und damit Kosten zu vermeiden und die Umwelt zu schonen, nutze Hessen-Mobil moderne, computergesteuerte Streutechnik sowie hochwirksames Feuchtsalz, das sehr gut hafte und eine gute Tauwirkung erziele, teilte Dezernatsleiter Stephan Brühne mit. „Pro Quadratmeter genügt da schon ein Teelöffel Salz“, ergänzte Leonie Röntgen.

Hessen-Mobil: Wir müssen Prioritäten setzen

„Bei unseren Einsatzfahrten müssen wir natürlich Prioritäten setzen. Strecken mit hoher Verkehrsbelastung oder neuralgische Punkte fahren wir zuerst an“, sagte Brühne. Der Räum- und Streudienst auf glatten und verschneiten Straßen sei eine echte Herausforderung für die Winterdienstfahrer, betonte Kirschner. „Man muss immer vorausschauend fahren“, bestätigte Florian Hampel von der Straßenmeisterei Frankenberg.

Zu gefährlichen Situationen komme es vor allem, wenn Autofahrer zu dicht auffahren oder das Streufahrzeug überholen, ergänzte sein Kollege Horst Hildebrandt. Beide sind – wie berichtet – amtierende Hessenmeister im Schneepflugfahren. Zur Vorbereitung auf die Wintersaison seien alle Mitarbeiter bereits eingewiesen worden, wer welche Routen im Winterdienst fährt, berichtete Kirschner. Und man habe probeweise auch mal wieder die Schneeketten aufgezogen.

Mehrere Hundert Kilometer Straßen im Landkreis

Hessen-Mobil betreut in Waldeck-Frankenberg über die Straßenmeistereien Korbach, Frankenberg, Bad Wildungen und Arolsen mehrere hundert Kilometer Straßen. Alleine in Korbach und Frankenberg sind laut Leiter Harry Kirschner die Straßenmeistereien zusammen für rund 600 Kilometer zuständig. In den Zuständigkeitsbereich von Hessen-Mobil Nordhessen fallen in Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder und Kassel Bundes-, Landes-, und Kreisstraßen mit insgesamt 3330 Kilometern Länge. Gemeindestraßen betreuen die Gemeinden.

Auch interessant

Kommentare