Wolfgang Köster nach mehr als 70-jährigem Bläserdienst verabschiedet

Er bleibt den Jüngeren ein Ansporn: Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Frankenberg verabschiedete musikalisch den 83-jährigen Wolfgang Köster (vorn, Mitte), der mehr als 70 Jahre im Posaunendienst aktiv gewesen ist. Foto: zve

Frankenberg. Schon im Alter von zwölf Jahren begann er mit der Trompete seine Bläserausbildung, dann hat ihn sein ganzes Leben die Posaunenmusik begleitet. Am Sonntag verabschiedete die evangelische Kirchengemeinde Frankenberg Pfarrer i. R. Wolfgang Köster nach mehr als 70 Jahren aktivem Dienst in den „bläserischen Ruhestand“, wie Posaunenchorleiterin und Kantorin Beate Kötter in ihrem Rückblick sagte.

Gemeinsam mit Dekanin Petra Hegmann, die in diesem festlichen Gottesdienst auch die neue Lutherbibel in den Dienst der Gemeinde gestellt hatte, dankte sie dem treuen Posaunenbläser, der in den letzten Jahren das tiefe Euphonium gespielt hatte. Es erklangen sein Lieblingschoral „Bis hierher hat mich Gott gebracht“ und zum Ausgang „Highland Cathedral“.

Wo immer den 1933 in Melsungen geborenen Wolfgang Köster nach dem Studium sein beruflicher Weg als Pfarrer hinführte - er brachte sich in den Gemeinden in den örtlichen Posaunenchören ein: in Melsungen, Homberg (Efze), Frankenberg, wo er 1961 Sigrid Trost heiratete, Rosenthal, Treysa und schließlich wieder in Frankenberg.

Zusätzlich zu den wöchentlichen Übungsstunden, so hatte Kantorin Kötter ausgerechnet, kamen pro Jahr rund 30 oder mehr Bläsereinsätze hinzu.

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Von Karl-Hermann Völker

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