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Zwei Meisterköche beim Gourmet-Event in Frankenberg

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Von: Gerhard Meiser

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Starkes Team: Mit großer Präzision bereitet Philipp-Soldan-Chefkoch Erik Arnecke hier ein Gericht des Sechs-Gang-Menüs zu, unterstützt von Rebecca Reif.
Starkes Team: Mit großer Präzision bereitet Philipp-Soldan-Chefkoch Erik Arnecke hier ein Gericht des Sechs-Gang-Menüs zu, unterstützt von Rebecca Reif. © mjx

Erik Arnecke trifft Lukas Kienbauer: Beim Gourmet-Event im Restaurant Philipp Soldan tischten der Frankenberger Sterne-Koch Erik Arnecke und der Schärdinger Drei-Hauben-Koch Lukas Kienbauer ihren Gästen ein kulinarisches Genuss-Erlebnis der Extraklasse auf.

Frankenberg – Erik Arnecke und Lukas Kienbauer gehören zur deutschen und österreichischen Koch-Elite. Für das Event hatte Arnecke seinen Kollegen Kienbauer ins Hotel Die Sonne Frankenberg an der Eder eingeladen. Die Freundschaft der beiden Köche machte es möglich. Arnecke ist Chefkoch des Restaurants Philipp Soldan, in Oberösterreich führt der 31 Jahre alte Kienbauer drei Restaurants und eine Bar.

Die Gästeanzahl war limitiert: Maximal 50 Gäste durften in den Genuss eines sechsgängigen Gourmetmenüs inklusive Weinbegleitung im Restaurant Philipp Soldan kommen. Auf der Menükarte standen unter anderem eine „Tranche vom Steinbutt“ und ein „Stockyard Beef“ von Erik Arnecke, eine „Lachsforelle“ und ein „Knuspriges Schweineschwanzerl“ von Lukas Kienbauer. Das Menü sorgte für ein abwechslungsreiches und spannendes „Feuerwerk an Genüssen“, das Gourmet-Event auf hohem Niveau war ein kulinarisches Festival zweier Meisterköche auf Augenhöhe.

Gäste auch aus entfernteren Regionen

Das Restaurant Philipp Soldan ist nun schon seit Jahren in regelmäßigen Abständen Schauplatz dieser Gourmet-Events. Die Gäste kommen sowohl aus dem Frankenberger Land als auch aus entfernteren Regionen. „Ganz herzlich willkommen“, begrüßte Sebastian Steuber, seit Juli der neue Geschäftsführer der HBB-Hotelbetriebsgesellschaft, erstmals die Gäste des Gourmet-Events. Er versprach nicht nur einen Abend mit Speisen und Getränken, sondern auch einen kurzweiligen Abend mit toller Kulinarik. Und er versprach nicht zu viel. Zwar habe das Event im Vorfeld nur etwa vier Wochen beworben werden können, „trotzdem ist der Abend ausverkauft“, freute sich der neue Hoteldirektor über die Resonanz. Auch Lukas Kienbauer habe die weite Anreise aus Österreich „sportlich gemeistert“, erzählte Steuber.

Passende Weine zum Menü

Als weiteren Hauptprotagonisten des Abends stellte Steuber zudem Thomas Dörr vom „Ausnahmeweingut“ Dr. Bürklin-Wolf aus Wachenheim in der Pfalz vor. Mit ausschmückenden Worten erklärte Dörr die Weine zum Menü – beispielsweise einen 2015er Wachenheim Riesling Auslese oder einen 2015er Gaisböhl G.C - Monopol – aus der Magnum-Flasche. Im feinsten österreichischen Dialekt wünschte auch Gastkoch Kienbauer den Gästen „viel Freude mit unseren Gerichten und den Weinen“.

Rund vier Stunden dauerte der für die Gäste unvergessliche Gourmetabend mit den Köstlichkeiten der beiden Spitzenköche. Der Abend war ungezwungen, die Gäste gut aufgelegt. Und mit jedem Gang konnten die beiden Spitzenköche weiter punkten. „Arnecke und Kienbauer haben super toll gekocht. Man hätte am liebsten als weiter gegessen“, begeisterte sich beispielsweise Ludwig Merker aus Erkrath bei Düsseldorf. Zusammen mit seiner Ehefrau war er schon zum „x-ten Mal“ Gast eines Gourmet-Events im Philipp Soldan. 13 Mitarbeiter in Küche und Service sorgten für einen perfekten Ablauf.

„Wir haben uns super ergänzt“

„Die Zusammenarbeit klappte sensationell. Alle Gäste waren hochzufrieden, alle haben das Event genossen“, zog Erik Arnecke seine Bilanz. „Wir haben uns super ergänzt. Der Abend war ein tolles Erlebnis“, sagte Lukas Kienbauer. Er empfahl den Gästen, auch einmal einen Ausflug zu seiner „Gasthaus-Küche“ nach Oberösterreich zu unternehmen.  mjx

Lukas Kienbauer servierte zu seinem „Knusprigen Schweineschwanzerl“ selbst den schwarzen Trüffel, hier den Eheleuten Susanne und Markus Seip aus Schreufa.
Lukas Kienbauer servierte zu seinem „Knusprigen Schweineschwanzerl“ selbst den schwarzen Trüffel, hier den Eheleuten Susanne und Markus Seip aus Schreufa. © Meiser, Gerhard

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