Verfügung nicht verlängert

Zweitwohnungen in Waldeck-Frankenberg dürfen wieder genutzt werden

Zweitwohnsitze gibt es im Kreis reichlich, gerade in touristisch erschlossenen Orten wie Willingen samt dem Hoppecketal.
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Zweitwohnsitze gibt es im Kreis reichlich, gerade in touristisch erschlossenen Orten wie Willingen samt dem Hoppecketal.

Zweitwohnungs-Besitzer dürfen nach Waldeck-Frankenberg zurückkehren - es gibt aber weiter Einschränkungen.

  • Zweitwohnungen im Kreis Waldeck-Frankenberg dürfen wieder gentzt werden
  • Zuletzt war die Nutzung wegen Corona verboten
  • Es gibt weiterhin Einschränkungen

Frankenberg - Die Nutzung von Zweitwohnsitzen in Waldeck-Frankenberg ist ab Montag, 4. Mai nach der Corona-Pause wieder erlaubt – jedoch ausschließlich durch die Eigentümer der Wohnsitze und nicht zu touristischen Zwecken, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises. 

Corona in Waldeck-Frankenberg: Schutz der Bürger

Zum Schutz der Bürger, als auch der Gäste hatte der Landkreis Waldeck-Frankenberg das Nutzungsverbot zuletzt bis inklusive 3. Mai verlängert. Der Schritt des Verbots sei notwendig gewesen, da wegen der frühlingshaften Temperaturen – besondere an den Wochenenden und den Feiertagen der vergangenen Wochen – mit einem erhöhten Besuchsaufkommen zu rechnen gewesen wäre. 

Bereits am 2. April hatte der Landkreis eine erste Allgemeinverfügung zur Nutzungs-Untersagung bis einschließlich 19. April erlassen. Zuletzt knüpfte die zweite Verfügung bis einschließlich 3. Mai daran an. Am Montag tritt sie außer Kraft. 

Corona in Waldeck-Frankenberg: Nutzung der Zweitwohnsitze erlaubt

„Die Eigentümer der rund 4.000 Zweitwohnsitze in Waldeck-Frankenberg dürfen diese dann wieder nutzen“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Karl-Friedrich Frese. „Jedoch nur die Eigentümer selbst“, betont er weiter. Denn nach der vierten Verordnung des Landes zur Bekämpfung des Coronavirus sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken weiterhin untersagt. 

Das übergangsweise Verbot der Nutzung von Zweitwohnungen sei eine massive, aber angesichts der Situation dringend gebotene Corona-Maßnahme gewesen. Der Landkreis bedanke sich für das überwiegende Verständnis der betroffenen Wohnungseigentümer. Insgesamt hat es 262 Ausnahmeanträge in Bezug auf die Allgemeinverfügung gegeben. red/wf

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