Rückblick und Ausblick auf Projekte

Dorfentwicklung in Rosenthal: So fällt die Zwischenbilanz aus

Das neue Spielfeld in Rosenthal ist eines der Projekte, das in diesem Jahr mit Mitteln aus dem Dorfentwicklungsprogramm realisiert wurde. Darüber freuen sich (von links) Erster Stadtrat Konrad Trust, der designierte neue Bürgermeister Stefan Jakob, Bürgermeister Hans Waßmuth und Stadtverordnetenvorsteher Dirk Golde.
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Das neue Spielfeld in Rosenthal ist eines der Projekte, das in diesem Jahr mit Mitteln aus dem Dorfentwicklungsprogramm realisiert wurde. Darüber freuen sich (von links) Erster Stadtrat Konrad Trust, der designierte neue Bürgermeister Stefan Jakob, Bürgermeister Hans Waßmuth und Stadtverordnetenvorsteher Dirk Golde.

In Rosenthal zogen die Akteure eine positive Zwischenbilanz zum Stand der Projekte der Dorfentwicklung.

Rosenthal – „Aus meiner Sicht ist alles sehr gut gelaufen“, sagte Bernd Wecker vom Planungsbüro Bioline, als er jetzt bei einem Pressetermin mit der Steuerungsgruppe eine vorläufige Bilanz zum Stand der Dorfentwicklung in Rosenthal zog. In relativ kurzer Zeit sei viel erreicht worden, sagte Wecker und lobte die gute Zusammenarbeit der Akteure.

Als Beispiel für ein „klassisches“, bereits fertiggestelltes Projekt nannte er den Ankauf und den Abriss des ungenutzten Sägewerks in Rosenthal zur Schaffung von Bauland. „Zwei Bodenplatten sind schon da – daran sieht man, dass städtische Innenbereichentwicklung funktionieren kann“, so Wecker.

Mit dem Großprojekt Dammrasen sei zwar noch nicht begonnen worden, die Entwürfe seien aber bereits da und es hänge nur noch an einigen Genehmigungen.

Fachdienst zeigt sich zufrieden

Auch Theresia Schneider vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises war zufrieden: „Wir haben viel auf den Weg gebracht“, bestätigte sie und hatte auch gleich eine gute Nachricht: „Ich habe eine E-Mail vom Ministerium bekommen, dass wir auch im kommenden Jahr 15 Prozent Zusatzförderung bekommen.“

Insgesamt seien in diesem Jahr 14 private Projekte mit einem Investitionsvolumen von 897 711 Euro und einem Zuschussanteil von 305 751 Euro bewilligt worden. Bei den kommunalen Maßnahmen seien es bisher 13 Projekte mit förderfähigen Kosten von 797 433 Euro und einem Zuschussanteil von 633 801 Euro (siehe Hintergrund).

Die Stadt Rosenthal ist mit ihren Stadtteilen Roda und Willershausen für den Zeitraum 2015 bis 2024 im Dorfentwicklungsprogramm, bei dem kommunale und private Projekte finanziell unterstützt werden.

Förderanträge für private Projekte könnten noch „ein bisschen mehr Dampf bekommen“, sagte Bernd Wecker. Interessenten könnten ihre Anträge noch bis 2024 stellen.

Der Anbau an das DGH in Roda sei ein „Riesenschritt“, auch wenn es nicht so aussehe, sagte Bürgermeister Hans Waßmuth beim Ortsbegang. Durch mehr Stauraum für Tische und Tischtennisplatten biete sich eine viel bessere Nutzbarkeit.

Karl Hecker in der neuen behindertengerechten Toilette im DGH Willershausen.

Auf positive Resonanz sei auch das neue Multifunktionsspielfeld in Rosenthal gestoßen. „Ich sehe jeden Tag Kinder hier spielen“, sagte Waßmuth. Ebenfalls fertig ist der Anbau einer Behindertentoilette am Dorfgemeinschaftshaus in Willershausen. Das DGH sei für Familienfeiern ideal, auch für Auswärtige, betonte der Erste Stadtrat Konrad Trust.

  • Sachstand der Dorfentwicklungsprojekte
  • Folgende Projekte wurden in diesem Jahr abgeschlossen:
  • Anbau eines Lagerraums an das DGH Roda: förderfähige Kosten 37 630 Euro, Zuschuss 26 341 Euro.
  • Anbau Behindertentoilette am DGH Willershausen: förderfähige Kosten 37 760 Euro, Zuschuss 26 432 Euro.
  • Errichtung eines Multifunktionsspielfelds in Rosenthal: förderfähige Kosten 105 581,39 Euro, Zuschuss 89 744.
  • Ankauf und Abriss Altes Sägewerk Rosenthal: Zuschuss 144 023 Euro.
  • Folgende Projekte wurden in diesem Jahr bewilligt:
  • Mehrgenerationenplatz Roda: förderfähige Kosten 125 671,07 Euro, Zuschuss 106 820 Euro.
  • Aufwertung Stadtpark Rosenthal: förderfähige Kosten 126 018,33 Euro, Zuschuss 107 115 Euro.

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