Geschäfte am 21. Juni von 13 bis 18 Uhr offen

Frankenberg: Letzter verkaufsoffener Sonntag in der Corona-Krise

Ein Schild weist in einem Geschäft auf die Sonntagsöffnung hin.
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Symbolfoto Sonntagsöffnung

In Frankenberg ist am 21. Juni wieder ein verkaufsoffener Sonntag. Es wird vorerst der letzte in der Corona-Krise sein.

Wie der kaufmännische Verein Frankenberg mitteilte, werden sich wieder fast alle Geschäfte in der Fußgängerzone und Innenstadt beteiligen, die auch am 24. Mai geöffnet hatten – auch diesmal von 13 bis 18 Uhr. Der kaufmännische Verein spricht von einem „attraktiven Branchenmix“.

Weitere verkaufsoffene Sonntage seien derzeit nicht geplant, teilte der Vereinsvorstand mit. Ohnehin hat das Land Hessen in dieser Woche entschieden, die für die Zeit der Corona-Krise eingeführte Möglichkeit zur generellen Sonntagsöffnung von Geschäften wieder abzuschaffen – und zwar ab Montag, 22. Juni.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert, erklärte: „Aufgrund der Widerstände von Kirchen und Gewerkschaften war die generelle Sonntagsöffnung rechtlich leider nicht mehr zu erhalten und wird am 22. Juni als Sonderregelung auslaufen.“

Der DGB Hessen-Thüringen begrüßte die Entscheidung. Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, sagte, Minister Klose stehe damit zu seinem Wort, „die coronabedingten Angriffe auf den Arbeitsschutz der Beschäftigten wieder rückgängig zu machen“.

Mit Unverständnis reagierte der Handelsverband Hessen. Der gesamte Handel habe diese Option in den vergangenen Wochen „sehr verantwortungsvoll“ genutzt, teilte der Verband gestern mit. Gerade für die Innenstadtakteure der Mittelzentren und Kleinstädte seien die zusätzlichen Öffnungszeiten eine Chance gewesen, die wirtschaftliche Situation zu stärken, Auswirkungen der vergangenen Wochen entgegenzuwirken, Besucherströme zu entzerren und Kurzarbeit zu reduzieren.

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