Frankenberger Bank spendete Defibrillatoren an Fitnessstudios

Handliche Lebensretter: Die Frankenberger Bank hat vier Defibrillatoren an Fitnessstudios in Allendorf-Eder, Frankenberg und Löhlbach geben; (von links) Tanja Drössler (Get Fit/Corpus Pro), Christian Klos und Mario Seitz (Bank), Thomas Zimmermann (Get Fit/Corpus Pro), Thomas Rampe (Bank), Anja Ehrmann (Anjas Gesundheitsstudio), Günter und Christina Jekel (Bal Fit). Foto:  Paulus

Frankenberg. Die Frankenberger Bank spendet seit einigen Jahren Defibrillatoren, sogenannte Schockgeber bei Herzrhythmusstörungen, vor allem an die Freiwilligen Feuerwehren in ihrem Geschäftsgebiet.

Jetzt wurden die Geräte 18, 19, 20 und 21 an vier Fitness- und Gesundheitsstudios übergeben.

„Es kann jeden treffen“, sagt Mario Seitz und erzählt, dass in Deutschland jedes Jahr etwa 200.000 Menschen den plötzlichen Herztod sterben.

„Es vermittelt Sicherheit, wenn so ein Gerät an der Wand hängt“, sagte Günter Jekel, der für sein Gesundheitszentrum Bal Fit in Löhlbach einen Defibrillator erhielt. Die anderen drei Geräte gingen an „Anjas Gesundheitsstudio“ in Frankenberg, an das Get Fit in Allendorf-Eder und das Corpus-Pro in Frankenberg.

Die Defibrillatoren, die die Frankenberger Bank über die Björn-Steiger-Stiftung angeschafft hat - Einzelpreis: 1700 Euro -, sind Laien-Geräte, betonte Mario Seitz, der Vertriebsleiter der Frankenberger Bank, bei der Übergabe. „Das heißt: Jeder soll das Gerät bedienen können.“

Und Seitz demonstrierte den Studiobetreibern, wie einfach ein solches AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) funktioniert: Nachdem man den grünen Start-Knopf gedrückt hat, gibt eine Computerstimme Anweisungen, und eine Abbildung auf dem Gerät zeigt, wie die Elektroden auf den Oberkörper zu kleben sind, damit der Strom durch das Herz fließt, um Herzrhythmusstörungen des Notfallopfers zu beheben. „Das Gerät nimmt sogar ein EKG ab und entscheidet selbst, ob es einen Stromstoß gibt“, erläuterte Seitz.

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