CDU, SPD und FDP verlieren

Freie Wähler und Grüne die großen Gewinner in Bad Wildungen - auch Linke legt zu

Das Wildunger Kommunalwahlergebnis in der Grafik
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Das Wildunger Kommunalwahlergebnis in der Grafik

Grüne und Freie Wähler sind die großen Gewinner der Wahl in Nordhessens Reha-Hauptstadt. Auch die Linken legen zu, während CDU, SPD und FDP je einen Sitz einbüßen.

Bad Wildungen –Die CDU verliert drei Prozentpunkte und kommt damit noch auf 12 Sitze. Gegenüber den reinen Listenstimmen vom Sonntag macht sie durch Kumulieren/Panaschieren aber vier Prozentpunkte wieder gut, was sich spiegelt in einer deutlich vom Wähler veränderten Liste. Vier Abgeordnete schaffen entgegen der Liste den Sprung ins Parlament (in Klammern ihr Aufstieg in Zahlen).

Die Fraktion der CDU bilden: Fritz Faupel, Marc Vaupel, Ulrich Tent, Andrea Spangenberg, Dr. Edgar Schmal, Uwe Gimpel (13 auf 6), Helmut Simshäuser, Carsten Bischoff (15 auf 8), Hartmut Otto, Heinrich Paar jun. (18 auf 10), Hubert Schwarz, Mathias Biederbeck (14 auf 12).

Drei Fraktionen mit halbe-halbe bei Frauen und Männern

Bei den Grünen, die am Ende 6,16 Prozent und damit drei Sitze mehr erringen, gab es keine entscheidenden Änderungen der Liste: Dr. Philipp Matthes, Caroline Tönges, Klaus Stützle, Angela Heyden, Sabrina Walter, Thomas Buch.

Bei der SPD übersprangen zwei Abgeordnete entgegen der Liste die geforderte Höhe. Mit 2,5 Prozentpunkten Verlust büßen die Sozialdemokraten wie die Union einen Sitz ein und sind künftig in der Stadtverordnetenversammlung vertreten mit: Petra Göbel, Walter Mombrei, Petra Diederich, Rainer Paulus, Marc Meziani, Ciro Micino (10 auf 6), Claudia Ranft (13 auf 7), Ralf Lock, Klaus Spohr.

Am sichtbarsten würfelte das Kumulieren/Pananschieren die FDP-Liste durcheinander. Bernd Zimmermann, Kommunalpolitiker früherer Jahre, Bruder des Ex-Bürgermeisters, sprang von 10 auf 1 und zieht mit Stefan Schraps ins Parlament ein. Die Liberalen verloren nur 0,3 Prozentpunkte gegenüber 2016, aber damit gleich einen Sitz.

Die Linken verdoppeln dagegen beinah ihre Prozentzahl von damals auf 4,43 und erhalten zwei Sitze statt des bisher einen. Listengemäß ziehen ein: Regina Preysing und Daniele Saracino als parteilos Nominierter.

Die Freien Wähler kletterten von 12,1 auf 17,45 Prozent und errangen auf diese Weise sechs Sitze, zwei mehr als bislang: Dr. Hans Schultheis, Horst Reis, Kira Hauser, Michael Maiweg, Susanne Wagener (7 auf 5), Alena Rehor (9 auf 6).

Damit bringen es drei Fraktionen auf Geschlechterparität. Grüne, FW und Linke sind je zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzt. Die Unionswähler ließen eine Frau zum Zuge kommen, bei der SPD sind es drei weibliche Abgeordnete. Die FDP-Fraktion besteht aus zwei Männern.

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