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Freizeitanlage am Volkmarser Sauerbrunnen soll aufgewertet werden

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Von: Elmar Schulten

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Gruppenbild auf der Treppe des Sauerbrunnen-Gebäudes: Rechts im Vordergrund ein erläuterndes Schild zum Sauerbrunnen-Gelände und dessen geologischer Beschaffenheit.
Das Geld für die Modernisierung und Umgestaltung des Freizeitgeländes am Sauerbrunnen in Volkmarsen ist da. Darüber freuen sich von links Architekt und Vorstandsmitglied Bernhard Bielefeld, Bürgermeister Hartmut Linnekugel, sein Nachfolger Hendrik Vahle, Hausmeister Bernd Rabener, Steffen Rest vom städtischen Bauamt, Vorsitzender Rüdiger Kranz und Bauamtsleiter Bernd Pfeiffer. © Elmar Schulten

Die Freizeitanlagen am Sauerbrunnen und die Zapfanlage zum Selberabfüllen gehören als Naherholungsgebiet zu den touristischen Leuchttürmen in Nordwaldeck.

Volkmarsen - Aber das 1997 errichtete Gebäude der Trinkhalle am Sauerbrunnen ist in die Jahre gekommen und soll nun renoviert, modernisiert und in Teilen auch umgebaut werden. Dazu hat der zuständige Fachdienst für Dorf- und Regionalentwicklung beim Landkreis Waldeck-Frankenberg jetzt zwei Zuschussbescheide aus dem Förderprogramm Dorfentwicklung – „Funktionale Verbesserung der Kommunalen Infrastruktur“erlassen.

Bürgermeister Hartmut Linnekugel und sein Nachfolger im Amt Hendrik Vahle überbrachten die Bescheide in Höhe von 49.000 Euro und 59.000 Euro gestern auf dem Gelände des Sauerbrunnens an den Vorsitzenden des Kur- und Verkehrsvereins, Rüdiger Kranz und an Vorstandsmitglied Bernhard Bielefeld. Die beiden Summen werden vom Verein noch einmal mit Eigenmitteln von jeweils rund 20.000 Euro aufgestockt, sodass der Verein bis ins Jahr 2024 investieren will.

Viele kleine Einzelmaßnahmen auf der Liste

Noch in diesem Herbst wird ein Klettergerüst auf dem Abenteuerspielplatz erneuert. Auch die Minigolfanlage soll ausgebessert und schick beleuchtet werden. Dazu hatte auch das Stadtparlament grünes Licht geben müssen, denn die Stadt wird bei bestimmten Bauarbeiten Mitarbeiter des Betriebshofes einsetzen.

Weitere Stichpunkte auf der Prioritätenliste sind ein neuer Farbanstrich für den Außenputz, ein Verjüngungsschnitt für die Hecken und Büsche auf dem weitläufigen Gelände, Totholz muss beseitigt, einzelne Baume gefällt werden. Ebenfalls geplant sind Arbeiten an dem Schachspielfeld, am Parkplatz und an den Sitzbänken.

Auch die mit Schotter gefüllte Kneippanlage soll behelfsmäßig wieder in Betrieb genommen werden. Betriebskosten sparen soll die energetische Sanierung des Gebäudes. Im kommenden Jahr muss das Flachdach neu gepflastert werden.

Freizeitwert wird deutlich gesteigert

Auch der Kassenbereich und der Trinkpavillons sollen umgestaltet werden. Denkbar, aber noch nicht entschieden, ist eine gastronomische Nutzung des Trinkpavillons. Die Ausgabe von Heilwasser wurde dort schon vor Jahren aus Gründen der Wasserhygiene untersagt.

Der Freizeitwert der Außenanlage soll künftig durch eine Spielfläche für Boule oder Boccia erweitert werden, ebenso durch eine Outdoor-Kegelbahn, neue Spielgeräte. Schließlich sollen die Rundwege ausgebessert und neue Büsche gesetzt werden. (Elmar Schulten)

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